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Artikel-Schlagworte: „Texten“

Texten wie die Profis – 14 Wegweiser zu einem packenden Artikel

Donnerstag, 22. Mai 2014

Texte sind das A und O in der Pressearbeit und im Online Marketing. Egal, ob Sie Content für Webseiten, Blogs, Social Media Kanäle generieren oder Pressemeldungen verfassen. Gut geschriebene Artikel werden gerne gelesen. Aber was genau ist ein guter Text? Einer, der thematisch den Nerv des Lesers trifft? Ja, sicher! Aber auch einer, der den Lesegewohnheiten der Generation Internet entgegenkommt: Ein Text, der leicht verständlich ist, in kurzen, prägnanten Sätzen schwierige Sachverhalte erklärt und der den Leser mitreißt. Wenn Sie sich an ein paar Ratschläge zum guten Texten halten, verfasst sich Ihr nächster Artikel wie von selbst.

Es braucht nicht viel, um gute Texte zu formulieren. Ein paar Tipps helfen Ihnen dabei, sich an jedes Thema zu wagen und Ihre Leser zu begeistern. Da in der Kürze oft die Würze liegt – besonders im Internet, sind meine Ratschläge auch schnell zu lesen und leicht umzusetzen.

1. Grundlegendes: Schreiben Sie immer für den Leser. Überlegen Sie sich genau, was Ihre Zielgruppe will: keine unverständlichen Wörter und Argumente, nutzwertige Artikel, die auf den Punkt kommen.
2. Um nun zu bestimmen, wie Sie Ihr Thema aufbauen und wie viel Raum sie ihm geben, sollten Sie sich Gedanken machen, welche Zutaten (Inhalte) unbedingt in den Text müssen.
3. Um die Inhalte zu bestimmen, nutzen Sie am besten die Methode Mindmapping. Aus den aufgeschriebenen und vernetzten Stichpunkten formulieren Sie einen roten Faden, der Sie durch die „Geschichte“ führt. So verzetteln Sie sich nicht und vergessen aber auch keine wichtigen Inhalte.
4. Wenn Sie Informationstexte verfassen, stellen Sie die wichtigsten „Argumente“ nach vorne.
5. Und gönnen Sie jedem Gedanke möglichst einen eigenen Absatz.

Jetzt geht es ans Schreiben und dabei gilt
6. Formulieren Sie kurze Sätze – Schachtelsätze sind schwer zu lesen und noch schwerer wiederzugeben.
7. Ersetzen Sie Floskeln: Sagen Sie konkret, was Sie meinen und nicht abstrakt durch leere Worthülsen.
8. Formulieren Sie trotzdem anschaulich – reden Sie nicht von Hunden, sondern Doggen, von Blumen, sondern Rosen.
9. Formulieren Sie positiv statt negativ – die Webseite ist nicht mehr zeitgemäß, sondern die Webseite zeigt sich im Wandel der technologischen Entwicklung.
10. Formulieren Sie aktiv statt passiv – Bildung wird von Jugendlichen nicht ernst genommen, sondern Jugendliche nehmen Bildung nicht ernst.
11. Ersetzen Sie Substantive durch Verben – Planung, Gestaltung, Einhaltung zu planen, gestalten, einhalten.
12. Nutzen Sie bildhafte Verben, die der Leser nachvollziehen kann – lachen, sagen, vereinbaren.
13. Schreiben Sie auch kurze Wörter: Restrukturierungsmaßnahme ist unnötig, es reicht, mit Restrukturierungen zu argumentieren. Das Wort ist kompliziert genug.
14. Nutzen Sie möglichst wenig Anglizismen – Vorliebe statt Präferenz, Erklärung anstatt Deklaration.

Viel Erfolg beim Schreiben Ihres nächsten Textes!