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Artikel-Schlagworte: „Texten fürs Web“

Online Pressemeldungen verfassen fürs Internet und Presseportale

Mittwoch, 8. April 2015

Online-Pressemeldungen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von Offline-Pressmeldungen. Sie richten sich aber meist direkt an Ihre Zielgruppe und sollten daher leserfreundlich aufbereitet sein; zusätzlich sollten sie für die Suchmaschinenoptimierung Ihre Keywords enthalten. Wie Sie Ihre Online-Pressemeldung fürs Web aufbereiten das Kommunikationsmedium Internet optimal nutzen, zeigen wir Ihnen.

Das Leseverhalten ist online ein anderes als offline. Der Leser scannt über die Meldung, bleibt an Titel, Zwischenüberschriften und an einem aussagekräftigen Bild mit entsprechender Bildunterschrift hängen. Das sollten Sie alles bedenken, wenn Sie sich ans Verfassen der Online-Pressemeldung machen. Zudem gehören Ihre Keywords sowie Links zu weiterführenden Informationen, zum Produkt, über das Sie informieren etc. dazu.

Übrigens können Sie auch klassische Pressemeldungen wie Online-Pressemeldungen aufbereiten. Die Redaktion dankt Ihnen durchaus, wenn sie die Meldung leserfreundlich aufbereitet bekommt.

Machen Sie sich also so wenig wie möglich Arbeit und verfassen Sie Ihre Pressemeldungen zukünftig so, dass Sie sowohl für Printmedien (per E-Mail Versand) als auch für Onlinemedien (ua. direktes Einstellen auf geeigneten Plattformen/ Presseortalen) gleichermaßen geeignet sind. Zudem sollten sie auch ohne große Änderungen in den Pressebereich Ihrer Webseite übernommen werden können.

Online Pressemeldungen leserfreundlich aufbereiten

Mit Online-PR können Sie Ihre Zielgruppe direkt erreichen. Das bedeutet, Sie schreiben nicht mehr für die Medien, sondern vor allem für Ihre potentiellen Kunden. Stellen Sie also immer den Nutzwert für Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt der Meldung – sei es bei einem Produkt, einem Service, einer Veranstaltung etc.. Pressemeldungen als Ratgeberartikel beispielsweise haben einen hohen Mehrwert und werden auch gerne von Redaktionen genutzt.

Ihre Online-Pressemeldung folgt immer noch den selben Prinzipien wie Ihre klassische:

  1. Headline (wichtigste Kernaussage)
  2. Subheadline (weiterführende Information oder Teaser – je nach Art der Meldung)
  3. Lead (Zusammenfassung der Meldung, alle W-Fragen werden beantwortet)
    Versuchen Sie diesen bewusst als Inhaltsverzeichnis zu gliedern anstatt ausformulierter Sätze – also jede Kernaussage in eine neue Zeile.
  4. Bodytext (beginnend mit den wichtigsten Informationen (W-Fragen nochmals beantworten, aber ausführlicher)/ enthält Verlinkungen (möglichst als Hyperlink)
  5. Boilerplate mit Informationen zu Ihrem Unternehmen
  6. Pressekontakt

Daraus sollten Sie jetzt speziell achten:

– Verfassen Sie lockende Titel und Untertitel, die das Thema näher erklären

– Formulieren Sie keine Textwüsten, sondern arbeiten Sie mit Absätzen

– Jeder Absatz enthält nur einen Gedanken

– Heben Sie Kernbotschaften und wichtige Textabschnitte durch Fett- oder Kursivdruck hervor. So springen dem Leser auch beim schnellen Scannen Ihre Kernaussagen ins Auge.

– Verwenden Sie Zwischenüberschriften zur Gliederung des Inhalts – möglichst eine pro Kernaussage (Absatz).

– Nutzen Sie durchaus Bulletpoints zur Strukturierung, bei hierarchischen Aufzählungen sind durchaus Zahlen voranzustellen.

Beispiel:
anstatt
Wörterladen bietet seinen Kunden die ganze Bandbreite der PR wie Online-PR, klassische Pressearbeit, Social Media, Text

besser:
Wörterladen bietet seinen Kunden

  • – Online-PR
  • – klassische Pressearbeit
  • – Social Media
  • – Text
  1. Lassen Sie komplexe Informationen wie Umsätze, Umfrageergebnisse etc. als Tabelle einfließen. Beim Beispiel erfassen die Leser auf einen Blick die Gewichtung der Unternehmensbereiche innerhalb des Unternehmens.
  2. Nutzen Sie Bilder und Grafiken zur Auflockerung der Seite.
  3. Stellen Sie zu jedem Bild eine aussagekräftige Bildunterschriften, die den Leser beim Scannen über Ihre Kernaussagen informiert.
  4. Vergessen Sie die Links nicht – zu Ihrem Angebot/ Ihrem Produkt/ Ihrem Service/ Ihrer Veranstaltung, zu weiterführenden Informationen, direkt auf Ihre Homepage.
  5. Wenn Sie viele Verlinkungen haben, bietet es sich an, keine Hyperlinks zu setzen, sondern Ihre Links am Ende des Beitrags aufzulisten.
  6. Wenn Sie Hyperlinks nutzen, sollte die Linkbeschriftung den Inhalt beschreiben, zu dem der Link führt.

Halten Sie die Aufmerksamkeit des Lesers

Indem Sie Zitate, Claims oder Slogans verwenden. Pressmeldungen sind sachlich formuliert, ohne Marketingphrasen und Superlative. Aber Sie können Aussagen zuspitzen – z.B. in Zitaten. Ein Zitat kann durchaus auch als Headline fungieren.
Beispiel: „Am Ende des Jahres sind wir die Nummer 1 im Smartphone-Markt.“

Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Zitate und Slogans zu Ihrem Zitatgeber (Geschäftsführer) und Ihrer Unternehmensphilosophie passen.

Auch Reizwörter wie gratis, neu, sparen Sie, Vorteil, Erfolg, Spaß, Exklusivität lassen den Leser aufhorchen. Versuchen Sie Wörter, die zu Ihrem Thema passen, selbst zuzuspitzen oder neu zu kreieren: Wohlfühl-Preise, Schuldenghettos, iPhone-Killer….

Stellen Sie Ihre Online Pressemeldung suchmaschinenoptimiert ein

Texten fürs Web bedeutet immer Texten für die Suchmaschinen. Nur so wird Ihr Text auch gefunden. Das bedeutet, Ihre Online-Pressemeldung sollte Ihre 2 wichtigsten Keywords enthalten: Den Namen Ihres Unternehmens und Ihr Thema (mobile Ladegeräte, Cloud-Computing, Kinderkonzert, Seniorentreffen etc.). Als Richtschnur: Bei einem Text von 150 Wörter sollten Sie 3x Ihr Keyword nutzen.

Ihr Keyword sollte vorkommen in

  1. Headline (Dachzeile H1)
  2. Subheadline (Unterzeile H2)
  3. im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  4. Zwischenüberschriften
  5. setzen Sie die Links möglichst auf Nebenkeywords
  6. Dateiname des Bildes
  7. Bildunterschrift

Sie können das Keyword zur besseren Sichtbarkait fetten oder kursiv darstellen, die Veränderung der Darstellung zeigt den Suchmaschinen auch die Wichtigkeit des Begriffs. Aber egal, wie Sie das Keyword einsetzen, achten Sie darauf, dass der Artikel immer für den Leser verständlich bleibt und das Keyword nicht überhand nimmt.

Top 10 der Suchmaschinenoptimierung

Dienstag, 22. Februar 2011

Über Suchmaschinenoptimierung gibt es nicht nur unzählige Bücher, sondern auch Blogartikel. SEO ist ein Business, an dem viele verdienen, ohne SEO kommt aber auch eine Webseite kaum mehr aus. Im aktuellen SCM-Newsletter propagiert Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG in Offenburg, einem Internet-Full-Service-Dienstleister, 10 Punkte der Suchmaschinenoptimierung. Ich füge noch einen elften hinzu.

1. Ziele & Zielgruppe klar definieren
Machen Sie sich klar, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche Zielgruppen Sie ansprechen möchten. Diese beiden Faktoren sind die Ausgangsbasis aller weiteren Entscheidungen.2. Keywords richtig selektieren
Was sind nun die passenden Keywords für Ihre Zielgruppen. Dabei müssen Sie sich in Ihre Zielgruppe versetzen, nach welchen Suchbegriffen würde diese suchen. Haben Sie eine Auswahl getroffen, müssen Sie jetzt analysieren, wie häufig diese bei Suchmaschinen angefragt werden. Wichtig ist auch, ob Ihre Webseite die Chance hat, mit diesen Keywords im Wettbewerbsumfeld gefunden zu werden. Für die Analyse empfiehlt Christian Seifert das Keyword Tool von Google. Um die Optimierung anzugehen, sollten Sie circa 50 relevante Keywords pro Sprache herausgefiltert haben.

3. Auswahl der zu optimierenden Seiten
Welche Ihrer Seiten benötigt nun eine Optimierung? Beachten Sie dabei, dass pro Seite nur ein Suchbegriff genutzt werden sollte.

4. Textoptimierung
Gehen Sie sparsam mit dem Keyword um: Die Überschrift sollte das Keywords enthalten. Im Fließtext sollte der Suchbegriff 3% des Gesamttextes ausmachen. Das bedeutet, auf 200 Wörter kommen 6 Suchbegriffe.

5. Titel optimieren
Jede Internetseite besitzt einen spezifischen Titel. Nach einer kurzen Beschreibung des Seiteninhalts können Sie das definierte Keyword in eine ansprechend formulierte Phrase integrieren. Der Title-Tag ist dabei bedeutsam: Er ist einer der wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren und er wird in den Suchergebnissen angezeigt. Er vermittelt dem Suchenden einen ersten Überblick. Die Länge des Title-Tags sollte 60 Zeichen nicht
überschreiten.

6. Meta-Description optimieren
Hinterlegen Sie im Quelltext für jede Seite ein Description-Text. Dieser Beschreibungstext darf 160 Zeichen nicht überschreiten. Wie der Title-Tag, so wird auch der sogenannte Meta-Description-Tag als Vorschautext in den Suchergebnissen angezeigt. Integrieren Sie zur Optimierung das Keyword in den Beschreibungstext. Bei einer übereinstimmenden Suchanfrage wird das Keyword auf der Google-Suchergebnisseite fett markiert und springt den Lesern gleich ins Auge.

7. Bilder und Videos richtig einbinden
Google kann Bilder und Videos nicht lesen. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, Alternativtexte für Bilder im Content Management System einzupflegen. Für Videos gilt: Eine Video-Sitemap sorgt für eine optimale Google-Indexierung.

8. Internes Link-Building
Für eine gute Auffindbarkeit ist ein internes Link-Building unerlässlich. Deshalb sollten Sie Menüpunkte nach wichtigen Suchbegriffen benennen und Keywords innerhalb des Fließtextes verlinken. Beachten Sie dabei, dass die interne Verlinkung dem logischen Aufbau Ihrer Website folgt. Die Links sollten logisch nachvollziehbar sein und Ihren Besuchern einen Mehrwert bieten. Die interne Verlinkung hat noch weitere Vorteile: Suchmaschinen-Robots folgen bei Crawling-Prozessen den internen Links einer Website.

9. Externes Link-Building
Externe Links sind das A und O für eine mittel- und langfristige Optimierung. Im Idealfall geht der Link von einem für Ihr Unternehmen relevantes Keyword aus. Ganz wichtig: Verlinken Sie immer direkt auf die dem Thema entsprechende Seite der Internet-Präsenz! Sonst kann es passieren, dass neue Besucher, die auf der Startseite landen, statt bei dem gesuchten Menüpunkt, die Seite frustriert wieder verlassen. Auch Social Media kann für externes Link-Building einen wichtigen Beitrag leisten: Bringen Sie in Erfahrung, in welchen Portalen, Communities und Foren sich Ihre Zielgruppe bevorzugt aufhält und sprechen Sie diese gezielt über redaktionelle Beiträge an. Ein interessanter Inhalt und ein Link auf Ihre Website sorgen immer für positive Resonanz!

10. Regelmäßig Erfolgskontrolle

Es ist von entscheidender Bedeutung, die SEO-Ziele, die Sie sich gesetzt haben, zu überprüfen. Nur so lässt sich der Erfolg sichern und weiter ausbauen. Dazu eignen sich sowohl Webanalyse-Tools, als auch spezielle SEO-Tools. Bei der Überprüfung können Sie Keywords mit geringer Resonanz gegen erfolgversprechen- dere austauschen.

Egal, was man von SEO hält, diese Tipps können in keinem Fall schaden. Ganz im Gegenteil, sie sind mit wenig Kostenaufwand und Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Es bedeutet aber auch, dass Sie Ihre Webseite immer wieder analysieren, Keywords überarbeiten und dementsprechend auch den Quelltext.

Ich habe noch einen Tipp für Sie:

11. Nutzen Sie einen Blog, um immer wieder neuen Content auf Ihrer Seite zu implementieren!

Wir wissen nicht hundertprozentig, wie Google wirklich tickt, warum, eine Homepage im Suchindex auf Position 1 oder 8 erscheint. Die Algorithmen versuchen SEO-Experten und Wissenschaftler immer wieder zu entschlüsseln, aber Google lässt sich hier einfach nicht komplett in die Karten schauen. Was jedoch Google liebt, ist neuer Content. Wenn Sie nicht ständig Ihre Firmenhomepage ändern wollen oder können, nutzen Sie einen Blog, den Sie in Ihre Homepage integrieren. Mit ständig wechselnden redaktionellen Beiträgen erhalten Sie nicht nur das Interesse von Google, sondern bekommen durch gute / interessante Inhalte zusätzlich mehr Leser auf Ihre Seiten, was wiederum Ihre Bekanntheit steigert. Sie können dadurch sich ein Image als fachexperte zu einem bestimmten Thema aufbauen, was wiederum Vertrauen in Ihre Firma/ Marke schafft.

Fazit: Wenn Sie Google gefallen möchten, setzen Sie auf ein Blogsystem, das Sie mit Ihrer statischen Homepage verknüpfen.

Interessante SEO-Trends 2011 finden Sie auch hier.

Mein ganz individueller Stil

Montag, 9. November 2009

Was ist für Sie (guter) Stil? Das fragt ALBERT  KREUZ  bei seiner aktuellen Blogparade. Grund genug, in mich zu gehen, und mich zu fragen, was ist nun guter Stil? Das kleine Wort mit gerade mal vier Buchstaben ist genauso individuell wie jeder Mensch – es lässt sich in keine Schublade pressen. Jede Epoche hat(te) ihren eigenen Kunst- und Baustil, jeder Maler seinen eigenen Malstil, jeder Schriftsteller seinen eigenen Schreibstil und jeder Designer seinen eigenen Modestil.

So arbeite ich - mein Stil als PR-BeraterinDiese Liste könnte ich noch ewig fortführen, so weitläufig lässt sich das Wort mit den vier Buchstaben fassen. Was macht aber nun meinen Stil aus? Wie definiere ich Stil für mich?

Neben meinem Kleiderstil, den ich für nicht so ausgeprägt halte wie den von Michelle Obama, definiere ich mich vor allem durch mein Auftreten und ganz wichtig meinen Arbeitsstil. Das ist der Stil, der für meinen Wörterladen ausschlaggebend ist.

Mein Arbeitsstil ist individuell ausgerichtet auf meine Kunden. Ich bin dem Web 2.0 verhaftet und das bedeutet für mich, schnelle Erreichbarkeit, kurze Wege in der Kommunikation. E-Mail-Anfragen, ob auf Xing oder direkt in meinem Wörtladen-Account bleiben nie lange unbeantwortet. Gerne greife ich auch zum Telefon, um mich schnell mit meinen Kunden auszutauschen.

Freundlichkeit ist bei meiner Arbeit Grundvoraussetzung. Gute Manieren sind mir von meinen Eltern anerzogen worden und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Ich kann mich auf jedem Parkett bewegen und weiß Gesprächspartner  kommunikativ einzufangen. Small talk ist mir keine Last, sondern Teil meiner Dienstleistungsstrategie. Kunden möchten emotional abgeholt werden, nicht nur mit Fakten und Beratung überschüttet.

Wie ich nun arbeite? Sehr textorientiert. Das ist meine Stärke. Die Beratung ist dabei ein wichtiger Teil. Gemeinsam lege ich mit meinen Kunden fest, wo sie hinwollen, welche Ziele sie verfolgen, welche Zielgruppen sie ansprechen wollen und wie wir ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Ideen in die Kommunikationsstrategie einbauen können.
Dann ist Textarbeit gefragt: Pressemeldungen, Fachartikel, Blogbeiträge, Whitepapers. Egal, für welche Kommunikationsmaßnahmen wir uns entscheiden, Texte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Und diese sollten nicht nur meinem Kunden verständlich sein, sondern auch deren Kunden und den Lesern. Wie erreiche ich das? Mit klaren Worten, kurzen Sätzen, keinen Floskeln dafür konkreten Begriffen – egal, ob ich mich an ein Fachpublikum wende oder an den Menschen von nebenan. Wenn nicht nur ich und mein Kunde meine Texte verstehen, sondern auch mein Mann oder meine Freunde, dann bin ich mir sicher, dass sie auch für alle Leser verständlich sind.

Egal was ich tue und wie ich mich verhalte, mein Arbeitsstil basiert immer auf der Liebe zu meinem Job und dem Wunsch, meine Kunden bestmöglich zu versorgen.Haben auch Sie Lust, in sich zu gehen und Ihren ganz individuellen Stil einem größeren Publikum zu präsentieren? Dann schreiben Sie darüber in Ihrem Blog oder schreiben einen Kommentar auf dem ALBERT KREUZ Blog.

Foto © Annabelle Meinhold, Wörterladen