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Artikel-Schlagworte: „Tipp-Artikel“

Media Alert – Alternative zur Pressemeldung für Expertenthemen

Donnerstag, 8. August 2019

Wie Sie mit einem Media Alert Expertentipps geben und ihr Unternehmen positiv ins Spiel bringen

Die Pressemeldung gehört immer noch zu den wichtigsten Instrumenten der Unternehmenskommunikation. Aber nicht immer ist sie die beste Lösung, sich an die Medien zu wenden. Der Media Alert ist eine gute Alternative. Was hinter dem Begriff steckt und wann Sie dieses Contentformat erfolgreich nutzen sollten, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Media Alert Alternative Pressemeldung

Der Media Alert ist eine gute Alternative zur Pressemeldung © Tim Reckmann / pixelio.de

Pressemeldungen sind die klassische Maßnahme, um Unternehmensneuigkeiten für die Medien aufzubereiten und diese damit zu versorgen. Zurecht fragen Sie sich, was ist dann ein Media Alert? Alert bedeutet frei übersetzt Alarm. Mit einem Media Alert „alarmieren“, in diesem Fall informieren Sie die Medien zu einem spezifischen Thema, das nicht produktgebunden ist. Am besten funktionieren Media Alerts im Bereich „Tipps“.

Beim Media Alert ist Ihr Unternehmen der Tippgeber

Anstatt eines exklusiven Ratgeberartikels bieten Sie ihre „5 Tipps zu…“ den Medien als Alert an, heißt, zu deren freien Verwendung. Diese können nun die Inhalte eins zu eins übernehmen oder entsprechend ihrer redaktionellen Anforerungen umschreiben. Als Tippgeber bleiben Sie jedoch genannt.

Ein Beispiel: Die Relicense AG, Anbieter von Gebrauchtsoftware, möchte sich positiv ins Gedächtnis ihrer Zielgruppe bringen und die immer noch schwelenden Ängste von Unternehmen dem Thema gegenüber aushebeln. Sie verfasst einen Media Alert mit dem Titel „5 Mythen zum Thema Gebrauchtsoftware – wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren“. Im Lead nennt sich das Unternehmen selbst als Tippgeber: Die Relicense AG räumt mit den fünf Top-Mythen zu Gebrauchtsoftware auf und gibt Tipps, wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren.

Relicense bleibt als Fachexperte genannt. Auch wenn die Medien den ursprünglich angebotenen Artikel verändern, ist klar geklärt, wer ursprünglich die Tipps gibt.

Themen für Ihren Media Alert

Tipp-Artikel lassen sich am besten in Media Alerts packen. Sie zeigen plakativ und nutzwertig Ihr Expertenwissen. Ihre Tipps sollten sich natürlich immer im Themenkontext Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte bewegen. Dabei können Sie aktuelle Aufhänger nutzen wie:

internationale und nationale Gedenk- und Aktionstage

Tag des Datenschutzes, Tag des Kindes, Tag des Kusses, Tag der Musik, Weltgesundheitstag

Im Internet finden Sie Seiten, die alle nationalen wie internationalen Gedenktage auflisten (https://feiertags.info/jahrestage)

Saisonale Anlässe

Valentinstag, Frühlingsanfang, Fasching, Ostern, Muttertag, Sommersonnwende… Die meisten Jahreskalender enthalten saisonspezifische Tage, so dass Sie gleich Themen als auch den Versandtermin planen können.

Themengebiete, im Umfeld Ihrer Produkte

Machen Sie sich eine Mindmap, in welchem Themenkontext sich Ihr Unternehmen, Produkt bewegt. Nutzen Sie hierzu nicht nur Ihre Keywords, sondern auch ihr FAQ, Fragen, die ihren Kunden aktuell unter den Nägel brennen und Features, die speziell Ihr Produkt bietet.

Zielgruppenansprache

Sie können Ihre Tipp-Artikel auch auf Ihre verschiedenen Zielgruppen zuschneiden. Machen Sie sich hierzu Gedanken, ob Ihre Tipps sich an verschiedene Branchen, Berufsgruppen, Geschlechter, Generationen etc. wendet.

Der Versand eines Media Alerts gestaltet sich entsprechend einer Pressemeldung. Sie verfassen ein kurzes Mailing an die Medienpartner mit dem Hinweis zum Thema und der freien redaktionellen Verwendung.

Fazit zu Media Alert

Media Alerts sind nutzwertige Ergänzungen für Ihre Pressearbeit. Sie kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es sich um Ratgeberartikel handelt, die Sie mehreren Medienkontakten zur freien redaktionellen Verwendung anbieten möchten anstatt eines exklusiven Beitrags. Lassen Sie den Tippgeber, in diesem Fall nicht eine bestimmte Spokesperson, sondern Ihr Unternehmen in das Intro einfließen, so dass die Ratschläge auf das Image Ihres Unternehmens einzahlen.

Den Artikel mit einem aktuellen Beispiel und dem inhaltlichen Aufbau finden Sie in der PR & Werbe Praxis 16/2019 sowie viele weitere spannende Themen.

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Tipp-Artikel – wie Sie damit bei Medien und Lesern punkten können

Montag, 10. Dezember 2018

Geben Sie Top-Tipps durch Tipp-Artikel und punkten Sie so bei Medien und Lesern

7 Tipps zum Stromsparen, 5 Tipps wie Sie bequem in den Urlaub starten, 3 Tipps für dauerhaftes Abnehmen. Was fasziniert Leser an Tipp-Artikeln? Und wie können Sie als Unternehmen und Marke davon profitieren? Wir sagen es ihnen ganz konkret.

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an – © Wörterladen

Ein Tipp-Artikel ist dabei das perfekte Mittel, Ratschläge effizient zu verpacken. Sie können anhand der Anzahl Tipps bereits den Umfang des Artikels erahnen. Zudem können Sie jeden Tipp einzeln lesen und nehmen häppchenweise Informationen auf.

Tipp-Artikel sind also absolut PR tauglich. Mit ihnen wenden Sie sich direkt an ihre Verbraucher/ Kunden. Sie gelten als nutzwertig und zeigen Ihr Expertenwissen auf einem bestimmten Gebiet. Tipp-Artikel sind für alle Unternehmen, Marken und Branchen eine relevante Gattung. Vor allem Einzelkämpfer wie Berater, Coachs, Fotografen oder Kreative können sich mit ihrem Fachwissen an ihre Zielgruppe wenden und auf sich aufmerksam machen.

Der Vorteil für den Leser: Er erkennt sofort am Titel und Aufbau, dass es sich um einen Ratgeberartikel handelt. Er weiß, der Artikel liefert ihm eine konkrete Hilfe auf eine bestimmte Fragestellung. Die Tipps geben kompakt, auf den Punkt gebrachte Empfehlungen – der darunterliegende Fließtext liefert weitere Details zu den prägnant formulierten Tipps. Das heißt, selbst wenn der Leser nur die fettgedruckten Tipps liest, erhält er Lösungen zu seiner Fragestellung.

Worauf Sie bei Ihrem Tipp-Artikel achten sollten

Tipps kommen aber nicht nur bei Lesern gut an – auch Redaktionen nehmen gerne Tipp-Artikel von Fachexperten in ihre Medien auf.

Bereiten Sie Ihre Tipp-Artikel leser- und redaktionsfreundlich auf

Die Nutzwertigkeit steht bei Tipp-Artikeln an erster Stelle – auch tröge Verbraucherthemen wie Altersvorsorge, Eigenheimfinanzierung oder im B2B-Bereich Verkaufstipps für erklärungsbedürftige Produkte lassen sich attraktiv mit Bulletpoints leserfreundlich aufbereiten. Ein Absatz pro Tipp, der klar gekennzeichnet ist. Schreiben Sie immer aus Sicht des Lesers.

Verpacken Sie geschickt Eigenmarketing in den Tipps

In Ihre Tipps können Sie Ihre Botschaften verpacken, produktrelevante Informationen einfließen lassen oder ein Alleinstellungsmerkmal ihrer Services herausstellen. Auch ein Zitat Ihres Fachexperten bietet sich an.

Tipp-Artikel sind optimiert für Suchmaschinen

Bereits des öfteren haben wir Ihnen erläutert, dass FAQs so wertvoll für Ihre Suchmaschinenoptimierung sind. Beinhalten Sie doch konkrete Fragen und die dazugehörigen Antworten Ihrer Kunden und damit Ihrer Zielgruppe. Tipp-Artikel sind nichts anderes als umgewandelte FAQs: Jeder Tipp gibt Antworten zu einem Themengebiet, Titel und Zwischenüberschriften unterstreichen dieses Thema (Keyword) zusätzlich. Sie schreiben aus Sicht des Verbrauchers und das würdigen die Suchmaschinen.

Tipp-Artikel lassen sich crossmedial / mehrfach nutzen

Machen Sie mehr aus einem Tipp-Artikel. Haben Sie zu einem Thema 7-10 Tipps formuliert, machen Sie einen Kurztext für Ihr Kundenmagazin (Print) und verweisen Sie auf den Gesamtartikel, den Sie online stellen. Oder teasern Sie in Ihrem Newsletter die Top-3 Tipps an und verlinken auf den Tipp-Artikel in Ihrem Blog. Sie können im Blog auch eine Tipp-Reihe aus einem Themengebiet machen.

Wie viele Tipps machen in einem Tipp-Artikel Sinn

Arbeiten Sie lieber mit weniger Tipps als zu vielen. Grenzen Sie Ihr Themengebiet dementsprechend ein und konzentrieren Sie sich auf die relevantesten Tipps. Wenn Sie ein großes Themengebiet haben wie Wohnen im Alter machen Sie sich eine Mindmap und erarbeiten Sie Unterthemen, die das Hauptthema tragen. Diese Unterthemen können Sie nun als einzelne Tipp-Artikel weiterverarbeiten.

Zahlen sind nicht gleich Zahlen. Bei einem Tipp-Artikel funktionieren vor allem die ungeraden: 3, 5, 7, dann noch 10. Die anderen im Zahlenraum von 3-12 wirken beliebig, unrund. Der Leser hat bei ihnen das Gefühl, Sie hätten sich nicht festlegen können, saugten sich mehr Tipps als notwendig aus den Fingern. Mit 10 Tipps sollten Sie jedoch nur in äußersten Notfällen arbeiten, wenn es ganz kurze sind, die ein Thema rund machen. Die Zahlen geben dem Leser vor, wie lange er benötigt, um Ihren Artikel zu lesen – je weniger Tipps umso schneller ist der Text gelesen. Vor allem online sind kurze Tipplisten von Vorteil.

Fazit zu Tipp-Artikel

Tipp-Artikel kommen an – bei den Lesern, bei Redaktionen und Suchmaschinen. Je konkreter und eingeschränkter das Thema umso übersichtlicher und nutzwertiger lassen sich die einzelnen Tipps erstellen. Achten Sie auf deren Praxisbezug und die Nachvollziehbarkeit für den Leser. Lieber unterteilen Sie Ihr Thema in weitere Unterthemen und arbeiten mit aufeinander aufbauenden Tipp-Artikeln.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen und dem Aufbau von Tipp-Artikeln finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 25/2018.

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