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Artikel-Schlagworte: „Unternehmensblog“

Neues Content-Format: Blogcast

Donnerstag, 14. Februar 2019

Wie Sie einen Blogcast erfolgreich einsetzen und Ihre Zielgruppe erweitern

Haben Sie schon einmal von Blogcast gehört? Das ist ein neues Content-Format, das Blogbeiträge und Podcasts gewinnbringend miteinander vereint. Für wen sich das Trendformat eignet und wie Sie es erfolgreich vermarkten, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Blogcast - neues Content-Format

Mit dem neuen Content-Format Blogcast entwickeln Sie ihren Unternehmensblog weiter und erreichen neue Zielgruppen – Foto PeterFranz / pixelio.de

Ein Blog gehört zum Standard-Kommunikationskanal von Unternehmen. Aber auch dieser sollte sich immer weiterentwickeln – sei es inhaltlich, optisch als auch technisch. Mit neuen Content-Formaten lassen sich zudem neue Leser generieren. Blogcast ist ein solch neues Format. Mit ihm lässt sich Ihr Blog um ein technisches Tool nutzwertig erweitern.

Was steckt hinter dem Begriff Blogcast

Beim Blogcast werden zwei Contentformate zusammengeführt: der Blog und der Podcast. Das heißt, einmal das geschriebene Wort, einmal das gesagte Wort. Sie vertonen sozusagen Ihre Blogbeiträge.

Vorteil: Ihre Blogbeiträge werden nun nicht mehr nur gelesen, sondern können überall und jederzeit gehört werden. Das ist durch die mobile Nutzung Ihrer Leser/innen sinnvoller denn je. Überlegen Sie selbst, Sie sitzen gerade in einer S-Bahn auf dem Weg zu einer Verabredung und möchten noch die Zeit nutzen, sich online zu informieren. Nun haben Sie aber keine Zeit mehr, den gefundenen Artikel zu lesen, da Sie bereits aussteigen müssen. Die Lösung: Sie hören ihn sich an – das ist komfortabel und zeitsparend.

Neue Leserschaft mit dem Content-Format Blogcast

Als Blogbetreiber eröffnen Sie sich also mit Blogcasts durchaus auch eine neue Leserschaft. Sie erreichen mit Ihren Artikeln zusätzlich Menschen mit Sehbehinderung, Leseschwächen oder Kinder, die noch gar nicht lesen können. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Blog richtet sich an diese. Zudem lauschen viele User lieber als dass sie selbst lesen. Gerade auf Smartphones mit kleinem Display ist es angenehmer, den Blogbeitrag zu hören.

Für wen sich ein Blogcast eignet

Generell sind natürlich gesprochene Texte für jede Art von Blog und Thema geeignet, um sich neuen Lesern zu öffnen. Jedoch benötigt ein Blogcast doppelten Aufwand: Sie verfassen einen Artikel und müssen diesen noch vertonen lassen. Das kostet Zeit, aber auch Geld. Geeignet ist das Format für Sie, wenn

  • – Sie sich einer neuen Leserschaft öffnen möchten wie Sehbehinderte
  • – Ihre Blogbeiträge sehr lang sind
  • – Ihre Blogbeiträge Ratgeber- oder Reportagen-Charakter haben
  • – Ihre Leser vor allem mobil auf Ihre Blogbeiträge zugreifen
  • – Sie die Mittel (finanziell, zeitlich, personell) haben
  • – Ihr Blog dafür bekannt dafür ist, immer neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren und Vorreiter zu sein

In 3 Schritten zum eigenen Blogcast

Ein Blogcast besteht aus drei Zutaten: dem klassischen Text, der Vertonung und der Technik, um das Vertonte als Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen.

Der klassische Blogbeitrag

Beim Text müssen Sie zukünftig darauf achten, dass das Geschriebene auch gut vertont werden kann. Das bedeutet für Sie: Machen Sie sich bereits vor dem Verfassen des Beitrags Gedanken, wie dieser gesprochen wirkt. Um also Ihren Blogbeitrag 1:1 in eine Audioversion umzuwandeln, sollten Sie den Text so schreiben, dass er schnell zu begreifen ist. Das heißt,

  • – kommen Sie direkt auf den Punkt
  • – bilden Sie kurze Sätze
  • – arbeiten Sie mit Schlagworten, die den Hörer wachrütteln und auf den nächsten neuen Gedanken vorbereiten
  • – überlegen Sie, ob komplexere Begriffe/ Fachtermini notwendig sind oder ob diese passend umschrieben werden können

Die Vertonung des Beitrags

Der Blogcast lebt natürlich von der Vertonung des Textes. Und diese sollte professionell sein. Es reicht also nicht, dass Sie Ihren Blogbeitrag auf eine Audio-Datei aufnehmen und in den Blogartikel einpflegen. Ihre Audioaufnahme muss klar und deutlich sein, um überhaupt gehört zu werden.

Wägen Sie also ab, ob Sie einen professionelle Sprecher engagieren und professioneller Umgebung die Audiospur aufnehmen. Oder im Unternehmen in einem ruhigen Raum mit gutem Klang und der eigenen Stimme die Tonspur. Mit einem USB-Mikrofon, einem Laptop oder PC und einer Aufnahmesoftware wie der kostenlosen Audacity lassen sich Blocasts kostengünstig umsetzen. Das USB-Mikrofon ist hierbei mit dem Gerät verbunden und lädt die Aufnahme direkt auf die Software. Mit Audicity können Sie zudem die Datei schneiden, den Klang verändern beispielsweise auch Hintergrundgeräusche herausfiltern, Musik einspielen oder die Abspielgeschwindigkeit anpassen.

Die Technik für den Blog

Nun muss die Aufnahme in ein passendes Audioformat komprimiert werden wie mp3. Um die Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen, benötigen Sie – je nach Content Management System – einen HTML5-basierten Web-Player für Ihre mp3-Datei.

Noch leichter funktioniert das, wenn Sie die Audio-Datei bei “Soundcloud” hochladen und sich dort den Einbettungs-Code in HTML5 anzeigen lassen. Diesen können Sie direkt in Ihren Beitrag einfügen. Wenn Sie WordPress in einer Space-Upgrade-Version nutzen (https://en.support.wordpress.com/space-upgrade/), können Sie Ihre mp3-Datei direkt in die Mediathek hochladen und von dort wie gewohnt einbetten.

Fazit zu Blogcast

Der Blogcast bringt neuen Schwung in Ihren Unternehmensblog und zieht neue Leser an. Mit wenig Aufwand lässt sich das neue Content-Format in bestehende Blogs einfügen und vermarkten. Ihren zukünftigen Podcast können Sie für mehr Reichweite auf eingespielte Streaming-Dienste stellen oder in Podcastverzeichnisse. Für die Technik benötigen Sie nur ein kleines Budget – die Vertonung wird sich einspielen, so dass der kurzfristig höhere Aufwand pro Blogbeitrag durch den höheren Nutzen nicht mehr ins Gewicht fällt.

Die detaillierten Tipps mit spannenden Beispielen ausder Praxis finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 4/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 4/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Verkaufsstrategie: Neuer Verkaufskanal: In 3 Schritten sind Sie mit dabei beim Google Shopping
  • – Strategie: 5 Tipps: So führen Sie effiziente Telefonate
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  • – Leserfrage: „Mit welchen Maßnahmen gelingt es uns, die Motivation der Kollegen zu steigern bzw. zu bewahren?“
  • – Bilder: Optimieren Sie Ihre Fotos – für kleines Geld
  • – E-Mail-Marketing: Kostengünstig Kunden binden und auch Umsätze steigern – so geht’s
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Blogger Netzwerke – warum Sie sich mit ihrem Unternehmensblog vernetzen sollten

Mittwoch, 2. August 2017

Mama-Bloggerin Dominika Rotthaler gibt Tipps im Umgang mit Blogger Netzwerken

Wer heute einen spannenden und reichweitenstarken Themenblog betreiben möchte, braucht Gleichgesinnte. Blogger Netzwerke sind Contentmaschinen, in dem sich ihr Thema aus allen Blickwinkeln betrachten lässt. Jeder Blogger bringt sein Fachwissen ein und inspiriert den anderen. Aber auch Offlinetreffen gehören zum Bloggen. Warum Vernetzen so wichtig ist, erläutert Mama-Bloggerin Dominika Rotthaler.

Blogger Netzwerke für mehr Sichtbarkeit, Image und Reichweite

Dominika Rotthaler, Mama-Bloggerin weiß, wie Blogger Netzwerke funktionieren und nutzt deren Vorteile für ihren eigenen Blog © Foto göttlicher fotografieren

Es gibt unzählige Blogs in Deutschland. Hier aus der Masse herauszustechen, ist sehr schwer. Nicht aber, das Wissen und die Ideen Gleichgesinnter für den eigenen Blog zu nutzen. Bloggernetzwerke sind ein wunderbares Mittel, um sich mit Gleichgesinnten virtuell und persönlich auszutauschen.

Blogger Netzwerke – Vorteile für Unternehmensblogger

  • der eigenen Blog wird erfolgreicher (höhere Bekanntheit)
  • das Bloggen einfacher (Wissensaustausch
  • die Themen vielfältiger (z.B. durch Gastbeiträge)
  • erhöht die Motivation, dran zu bleiben (durch Austausch mit Gleichgesinnten, Freude auf ein Wiedersehen bei Events)
  • verbessert das Ranking bei Google (über frischen Content, starke Verlinkung)
  • man fühlt sich weniger einsam, allein gelassen mit dem Thema (Communitydenken)

Die Vorteile spürt auch Mama-BLoggerin Dominika Rotthaler. Mit ihrem erst 2014 gegründeten, aber sehr erfolgreichen FromMunichwithLove-Blog hat sie bereits selbst zwei lokale Mama-Blog-Events veranstaltet und weiß, warum Blogger Netzwerke so wichtig sind.

Ihr Tipp: Bevor Sie sich mit anderen Blogs vernetzen, kooperieren und Gastautoren gewinnen, sollten Sie deren Blogs intensiv lesen und kommentieren. Das zeigt, dass Sie sich für den Blogger interessieren, seine Themen kennen und mit ihm in Dialog treten möchten.

3 Fragen an Dominika Rotthaler zum Thema Blogger Netzwerke

Nutzen Sie selbst Bloggernetzwerke?

D. Rotthaler: Auch ich als Bloggerin versuche mich vielseitig zu vernetzen. Auf dieser Art und Weise kann man viel lernen und erfahren. Es gibt bestimmte Blogger-Veranstaltungen, die extra für Familienblogger vorgesehen sind – solche Events besuche ich am häufigsten. Manchmal nehme ich aber auch an Events teil, die Genre unabhängig sind und einfach für alle Blogger interessant sind.

Auf Facebook gibt es viele Blogger-Gruppen, in denen man sich gegenseitig empfehlen kann oder bestimmte Fragen beantwortet bekommt. Gerade für Anfänger sind Tipps enorm wichtig, motivieren und bringen den eigenen Blog nach vorne. Diese Tipps sind meist sehr persönlich und auf die individuelle Frage oder Situation zugeschnitten. Man findet solche Ratschläge in keinem Buch und keinem Onlinebeitrag. Blogger profitieren von den Erfahrungen anderer Blogger, denn das Blogger-Wissen ist doch noch relativ jung. Zugleich ändert sich in diesem Bereich so viel; als Blogger muss man Trends kennen/ voraussehen, um die Leser gut begleiten zu können.


Sie haben selbst bereits zwei lokale Mama-Bloggerevents initiiert. Was haben Sie für sich und Ihren Blog aus solchen Treffen mitnehmen können?

D. Rotthaler: Ich komme aus dem Kultur- und Eventbereich – eine Veranstaltung zu organisieren ist einfach meine Stärke. Deswegen war es für mich naheliegend, ein Event für Münchner Mama-Bloggerinnen zu organisieren. Mein Blog ist relativ lokal und den Austausch mit anderen bloggenden Frauen finde ich sehr wertvoll, um immer wieder attraktive Inhalte zu erstellen. Die Events dienten aber nicht nur dem Kennenlernen und Austausch, sondern beinhalteten auch Vorträge zu SEO und erfolgreichem Bloggen oder wie dieses Jahr einen Workshop zur Bildbearbeitung und der richtigen Kamera. Ich wollte einen Mehrwert für die Teilnehmerinnen und für mich schaffen, den ich für meinen Blog umsetzen kann. An zweiter Stellen ging es mir darum, meine Position als Münchner Mama-Bloggerin zu stärken und mich weiter zu vernetzen. Dazu ist es unumgänglich, sich auch einmal persönlich kennenzulernen.


Sollten auch Unternehmen in Blogger Netzwerke investieren? Oder sich für Bloggerevents stark machen, als Initiatoren, Sponsoren oder Referenten?

D. Rotthaler: Das ist durchaus ein Ansatz, auf Blogger zuzugehen. Ich arbeite gerne mit Firmen zusammen, die meine Arbeit als Blogger schätzen, die sich mit der Thematik meines Blogs auseinandersetzen, um mögliche Kooperationen vorzuschlagen. Wichtig ist mir, dass wir auf Augenhöhe kooperieren. Das sollte auch Ziel des Unternehmensengagements bei Blogger Netzwerke und Events sein. Sich einbringen ja, aber nicht übernehmen und die Richtung alleine vorgeben. Das kann schnell in reine Schleichwerbung abdriften, Blogger Netzwerke allein dafür zu nutzen, seine Marke, sein Produkt Bloggern vorzustellen.

Firmen sollten wissen, wie wir Blogger ticken und was wir brauchen, um einen Blogpost zu schreiben. Um das zu verstehen, sollten Firmenrepräsentanten etwas tiefer in die Bloggerwelt einzutauchen – eben über Blogger Netzwerke und Bloggertreffs. Das gäbe ihnen das nötige Wissen und die Erfahrung, um Blogger zu verstehen. Unternehmensblogs als Marke zu führen wirkt sofort persönlicher und vertrauter. Stärken können sie ihren Blog beispielsweise, indem sie Blogger für Gastbeiträge einladen. Ein weiterer Schritt könnte dann ein Sponsoring bei einem Bloggerevent sein, ein Vortrag oder gar die Organisation eines solchen.

Die ausführlichen Tipps inklusive Blogger Netzwerke lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 16/2017.

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Unternehmensblog – Expertise zeigen, aber richtig

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreich einen Unternehmensblog gestalten mit den 7 ungeschriebenen Gesetzen der Blogosphäre

Ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Möglichkeit, immer wieder neuen Content zu veröffentlichen. Und sich in der Branche, bei Ihren Kunden Verhör zu schaffen. Mit nutzwertigen Artikeln ziehen Sie letztendlich auch die Aufmerksamkeit von Medien und Bloggern auf sich und Ihr Geschriebenes. Machen Sie sich also nicht angfreibar durch falsche Zitate, derbe Kommentare oder schlechte Verlinkungen. Sondern halten Sie sich an die ungeschriebenen Gesetzte der Blogosphäre!

Pressearbeit sinnvoll gestaltenWas macht einen Unternehmensblog attraktiv und lesenswert? Was bringt Leser dazu, immer wieder zurückzukehren? Natürlich die Themenauswahl, der Schreibstil und die Präsentation der Artikel. Aber es gibt auch Blogging-Zutaten, die Ihre Glaubwürdigkeit stärken oder in Frage stellen. Welche das sind, haben wir Ihnen im Artikel zusammengestellt.

Gesetz 1: Nutzen Sie Ihre eigenen Worte – abschreiben gilt nicht

Wenn Sie einen interessanten Artikel im Netz finden, der perfekt zu Ihrem Unternehmensblog passt, sollten sie ihn nicht eins zu eins auf Ihren Unternehmensblog setzen. Machen Sie etwas Eigenes aus dem Artikel und verlinken Sie geschickt auf den gefundenen. Als Experte auf Ihrem Gebiet haben Sie zu ihrem Fundstück sicher schon eine eigene Meinung. Geben Sie dem Thema einen neuen Blickwinkel.

Gesetz 2: Nennen Sie immer die Quellen und zwar richtig – ob bei Zitaten, Bildern oder Grafiken

Artikel in Ihrem Unternehmensblog leben von der Interaktion mit anderen Meinungen, Autoren, Lesern. Wenn Sie sich also in Ihrem Artikel auf einen anderen Autor beziehen – sei es, um sich an der Diskussion zu beteiligen oder dessen Blogtenor als weiteres Argument in Ihrem Artikel anzuführen, zitieren Sie richtig.

  • – Zitate müssen immer mit Anführungszeichen („…“) gekennzeichnet sein.
  • – Wenn Sie innerhalb des Zitats Wörter weglassen bzw. welche hinzufügen, müssen Sie auch dieses kennzeichnen, am besten mit eckigen Klammern.
  • – Um die Zitate noch besser herauszustellen, können Sie diese kursiv setzen.

Gesetz 3: Richtig Verlinken – damit Google Sie mag

Links erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn andere attraktive Medien auf Ihren Unternehmensblog verlinken, schätzt Google Sie, aber auch die Leser des Blogs. Aber auch Sie haben es in der Hand, Ihren Artikel mit Verlinkungen aufzuwerten. Denn für Google sind auch interne Links attraktiv. Und Ihre Leser können Sie mit geschickten Verlinkungen Zugang zu weiteren Informationen auf Ihrer Webseite ermöglichen.

Gesetz 4: Dampf ablassen – Meinungen sagen ja, verunglimpfen nein

Sie sind der „Hausherr“ in Ihrem Unternehmensblog. Das bedeutet auch, dass Sie die Grundregeln des Miteinanders einhalten müssen. Auch wenn Ihnen die Hutschnur bei einem aktuellen Reizthema platzt. Bleiben Sie sachlich. Bringen Sie Ihre Argumente an, aber verunglimpfen und beschimpfen Sie weder Personen aus Ihrer Branche, noch Firmen oder Einrichtungen.

Gesetz 5: Kommentare lenken – geben Sie nichts ungesehen frei

Dasselbe gilt für unflätige Kommentare. Es ist durchaus sinnvoll, die Kommentar-Funktion beim Unternehmensnlog nicht auszuschalten, um eine Diskussion zu ermöglichen. Ihre Leser können Ihnen weitere Argumente für Ihren Artikel liefern oder gar andere Blickwinkel. Ausfälligkeiten sollten Sie jedoch unterbinden.

Gesetz 6: Machen Sie sich glaubwürdig – durch Offenheit und Transparenz

Ihr Unternehmensblog benötigt Glaubwürdigkeit. Leser, die aufgrund der Suchergebnisse auf Ihre Artikel stoßen, möchten wissen, ob Sie Ihnen vertrauen können. Stimmt das Gesagte in Ihrem Text? Warum scheinen Sie die Fachkompetenz zu besitzen, ein bestimmtes Thema zu erörtern?

  • – Zeigen Sie Transparenz, indem Sie die Autoren des Blogs auf einer gesonderten Seite vorstellen.
  • – Legen Sie auf einer „Über mich“ Seite dar, welche Ziele Sie mit dem Blog verfolgen und welche Fachkompetenz die Leser von Ihnen erwarten können.
  • – Finden Sie die Zeit, mit Ihren Leser/innen in Dialog zu treten.

Gesetz 7: Texte verändern – Korrekturen oder neue Aspekte einfügen?

Wenn Sie viel mit Fakten arbeiten, Ratgeberartikel verfassen oder über Neuerungen schreiben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Fehler in Ihre Tipps etc. einschleichen.

  • – Macht Sie ein Leser aufmerksam, sollten Sie Änderungen transparent gestalten, z.B. über das Kommentarfeld.
  • – Lassen Sie einen alten Artikel neu aufleben, indem Sie ihm neue Aspekte geben. Diese Aktualisierung mag Google.

Zum Bloggen gehört viel mehr als eine gute Schreibe. Ein gutes Thema allein macht Leser noch nicht zuWiederkehrern. Erst die Interaktion mit den Lesern und Zitatgebern macht einen Unternehmensblog wirklich lebendig. Glaubwürdig wird er durch Transparenz, richtiges Zitieren und Verlinken.

Den detaillierten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 6/2016.

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