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Artikel-Schlagworte: „Unternehmensstrategie“

SWOT-Analyse für Ihre PR-Strategie

Mittwoch, 18. Januar 2017

Stellen Sie sicher, dass Ihre PR auch 2017 mit den Unternehmenszielen übereinstimmt – mit der richtigen SWOT-Analyse

Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal eine SWOT-Analyse für Ihre Unternehmens-PR gemacht, um Ihre PR-Strategie zu prüfen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie leicht die Analyse zur strategischen Ausrichtung der PR vernachlässigt wird. Dabei kostet Sie die SWOT-Analyse maximal eine Stunde. Sparen Sie sich diese Stunde, läuft Ihre Kommunikation womöglich in die falsche Richtung und schadet Ihrem Unternehmen nachhaltig.

SWOT-Analyse für PR-Strategie erstellen

Mit einer SWOT-Analyse überprüfen Sie innerhalb einer Stunde, ob Ihre PR-Strategie noch gültig ist.

Eine erfolgreiche PR-Planung basiert auf einer vorausgegangenen Analyse. Denn bevor Sie wissen, in welche Richtung Ihre PR im nächsten Jahr gehen soll, müssen Sie wissen, wo Sie jetzt stehen. Und zwar ganz aktuell. Daher sollten Sie sich regelmäßig mit den Wurzeln Ihrer PR-Strategie befassen. Denn schließlich entwickelt sich der Markt, in dem Sie agieren weiter, die Zielgruppen verändern sich und auch der Fokus Ihres Unternehmens.

Mit einer SWOT-Analyse können Sie schnell und unkompliziert eine Standortbestimmung durchführen. Vorausgesetzt natürlich, dass Sie Ihr Unternehmen und den Markt gut kennen.

Die SWOT-Analyse analysiert vier Bereiche:

  • – Stärken,
  • – Schwächen,
  • – Chancen und
  • – Risiken.

Die Bereiche „Stärken“ und „Schwächen“ beziehen sich auf das Unternehmen selbst, die Bereiche „Chancen“ und Risiken“ beeinflussen von außen Ihren Unternehmenserfolg.

Die SWOT-Analyse beantwortet Ihnen zentrale Unternehmensfragen

Eine SWOT-Analyse können Sie für verschiedene Anliegen und Ziele vornehmen. Sie kann Ihnen wichtige Orientierung bieten, wenn es Ihnen darum geht,

  • – einen neuen Markt zu betreten,
  • – eine neue Produktlinie einzuführen
  • – mit einem anderen Unternehmen zu fusionieren oder
  • – eine neue Zielgruppe anzusprechen.

Stellen Sie je nach Ihrer (aktuellen) Zielsetzung die Fragen zu Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken – und Sie werden wertvolle Antworten für Ihre Ausrichtung erhalten.

So liefert Ihnen die SWOT-Analyse wertvolle Informationen

Legen Sie eine SWOT-Matrix an. Erstellen Sie eine Liste mit Fragen, die an Ihrer Zielsetzung ausgerichtet sind. Führen Sie auf der linken Seite die Faktoren auf, die für Stärken, Schwächen sowie Chancen und Risiken maßgeblich sind.

Wollen Sie Ihr Unternehmen neu positionieren, könnten Sie beispielsweise folgende Fragen stellen:

  • – Welche Kernkompetenzen weist Ihr Unternehmen auf?
  • – In welchen Themen hat Ihr Unternehmen einen Leistungsvorsprung vor dem Wettbewerb?
  • – Was ist der USP?
  • – Womit kann sich Ihr Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?
  • – In welchen Bereichen sind die Mitbewerber besser aufgestellt?
  • – Mit welchen Attributen wird Ihr Unternehmen von den Zielgruppen belegt?

Mögliche Antworten: Ihr Unternehmen ist seit über 100 Jahren am Markt tätig. Sie setzen in der Produktion auf traditionelle Verfahren und produzieren weitestgehend in Deutschland. Die Beständigkeit manifestiert sich auch in der langjährigen Zugehörigkeit Ihrer Mitarbeiter. Ihre Stärke ist also Tradition! Das heißt, damit sollten Sie auch in der PR weiterhin arbeiten.

Schreiben Sie die Antworten auf Ihre Fragen in die Felder für die vier verschiedenen Bereiche. Setzen Sie nun Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken in Relation zueinander. Daraus leiten sich folgende Strategien ab:

  • Stärke-Chancen-Strategie: Verfügen Sie über Stärken, die Ihnen die Möglichkeit eröffnen, Ihre Chancen zu nutzen? Diese Strategie sollten Sie „ausbauen“.
  • Schwächen-Chancen-Strategie: Verpassen Sie Chancen wegen Ihrer Schwächen? Um hierbei „aufzuholen“, sollten Sie Ihre Schwächen in Stärken verwandeln, z.B. durch Kooperationen mit starken Partner, eine technische „Aufrüstung“ oder eine Schulung des Personals.
  • Stärken-Risiken-Strategie: Besitzen Sie Stärken, um Risiken zu bewältigen? Ihr Unternehmen sollte bisherige Erfolge „absichern“.
  • Schwächen-Risiken-Strategie: Welchen Risiken sind Sie wegen Ihrer Schwächen ausgesetzt? Diese Strategie sollten Sie „vermeiden“.

Aus den vier Feldern der SWOT-Matrix bestimmen Sie nun Ihre PR-Strategie mit den einzelnen Kommunikationsmaßnahmen, die notwendig sind, um von den Chancen zu profitieren. Die Risiken sollten Sie dabei minimieren.

Eine SWOT-Analyse ist prinzipiell schnell durchgeführt. Voraussetzung: Sie kennen Ihr Unternehmen und den Markt. Mit der Analyse und der sich daraus ergebenden Strategie fängt die Arbeit allerdings erst an: Jetzt heißt es, Ideen sammeln, um Stärken und Chancen zu nutzen und die Schwächen und Risiken zu minimieren. Aus den Ideen wiederum leiten sich Ihre Kommunikationsmaßnahmen ab.

Die ausführlichen Tipps und ein Praxisbeispiel für eine SWOT-Analyse erhalten Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2017.

Themen aus PRPraxis 2/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Datenschutz: So gewinnen Sie auf der Messe nutzbare Daten
  • – Datenverarbeitung: So kommen Sie Ihrer Kontrollpflicht nach
  • – Facebook: 3 Voraussetzungen, mit denen Sie Ihre Reichweite bei Facebook steigern können – und Ihren Umsatz!
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  • – Leserfrage: Brauchen wir eine Einwilligung der Mitarbeiter für eine Gesundheitsaktion?
  • – Recht: Ende der Linkfreiheit – Abmahngefahr wegen Links auf fremde Seiten

Tipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: PR-Konzepte erstellen – Ziele & Zielgruppen

Dienstag, 8. Oktober 2013

Hand aufs Herz, wie strategisch gehen Sie Ihre PR-Kampagnen an? Mit Konzept oder eher mit vielen kreativen Ideen aus dem Bauch heraus? Gerade jetzt, am Ende des Jahres sollten Sie sich Ihre Kommunikationsstrategie für 2014 zurechtlegen. Und das mit einem fundierten PR-Konzept. Es hilft ihnen strategisch auf dem eingeschlagenen Kommunikationsweg zu bleiben, Ihre Ziele mit denen der Anspruchsgruppen abzugleichen und auch die richtigen Kommunikationsinstrumente für Ihre Botschaften zu wählen.

Egal, ob Sie die Unternehmens- kommunikation für das nächste Jahr planen oder eine Kampagne – nutzen Sie immer ein PR-Konzept! In den kommenden PRPraxis-Ausgaben leite ich Sie durch den Konzept-Dschungel und führe Sie mit Beispielen an das Thema heran.

Im 1. Teil unserer Konzept-Werkstatt geht es um die Strategie, die sich aus dem derzeitigen Ist-Zustand und der daraus resultierenden Aufgabe für die PR entwickelt. Die Vorgehensweise bestimmt nicht nur Ihre Ziele, sondern auch Ihre Zielgruppe(n) und die sich hieraus ergebenden Botschaften.

Anhand von verschiedenen Unter- nehmenstypen und Branchen veranschauliche ich Ihnen in PRPraxis in 3 Schritten, wie Sie Ziele formulieren, Ihre Zielgruppen aufschlüsseln und festlegen und für jede die passende Botschaft entwickeln. So erhält die Theorie einen praktischen Bezug und erleichtert es, auch in der täglichen PR-Praxis die Strategie im Blick zu behalten.

  1. Schritt: Anhand der Unternehmensstrategie Ziele festlegen.
  2. Schritt: Zielgruppen analysieren und festlegen
  3. Schritt: Botschaften entwickeln

Alles zu den 3 Konzept-Schritten sowie den dazugehörigen Praxis-Beispielen erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2013.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten:

  1. (Direkt)Marketing: Anwenderbericht gewinnbringend einsetzen/ Kundenansprache & Datenschutz
  2. Social Media – Best-Practice / 6 Tipps für virales Marketing
  3. PR – Einladen zum Fototermin

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Facebook: Viele Unternehmensseiten – wenig Kommunikation mit den Fans

Mittwoch, 28. März 2012

Eine Studie von A.T. Kearney führt Social Media Strategien von Unternehmen ad absurdum. Eigentlich sollte ein Unternehmensauftritt bei Facebook dazu dienen, in direkten Kontakt mit den Kunden zu kommen, doch weit gefehlt, Kommunikation ist nur eine Einbahnstraße. Dabei birgt die offene Kommunikation mit den Konsumenten so viel Potential.

Die Marken reagieren auf die Posts ihrer „Fans“ nicht. Das ist das erschreckende Ergebnis der aktuellen Facebook-Studie von A.T. Kearney. Seit 2010 hat sich hierbei nichts geändert. 94% der untersuchten Unternehmen führen ihre Besucher auf eine Seite, die nur Kommunikation in eine Richtung zulässt (2010: 91%), 56% der Unternehmen reagieren auf keine Kundenrückmeldung (2010: 56%). Auch 2012 ist wohl keine Besserung in Sicht. Die Facebook-Auftritte der weltweit 50 größten Marken waren Grundlage der Untersuchung im Zeitraum Dezember 2011. Anscheinend reicht es den Unternehmen „dabei zu sein“, weil man für die heutige Kommunikationsstrategie einen Facebook-Auftritt benötigt. Aber dass man dabei auch die Verpflichtung eingeht, mit den Kunden direkt zu kommunizieren, das heißt, deren Anliegen ernst zu nehmen und zeitnah auf ihre Anfragen/ Posts zu reagieren, das ist wohl zu viel des Guten. Dabei birgt gerade die Kommunikation in den sozialen Netzwerken viele Chancen.

Vorteile der Kommunikation in sozialen Netzwerken

Wie leicht kann man sein Markenimage aufbauen und stärken, Kunden an sich und die Produkte durch spezielle Angebote, Verlosungen und Kooperationen binden. Und das bei einem geringen Kostenaufwand. Jedoch sollte man nicht blauäugig eine Facebook-Unternehmensseite aufbauen und diese dann aus Mangel an Ressourcen und Inhalten brach liegen lassen. Vor dem Einstieg sollte man intern genau klären, wer sich um den Facebook-Auftritt kümmert, welche Zeit dafür aufgewandt werden muss und welche Inhalte auf der Facebook-Seite veröffentlicht werden. Daraufhin ist es unerlässlich, einen dedizierten Redaktionsplan für mindestens ein halbes Jahr anzulegen. Denn auch die Kommunikation in den sozialen Medien will strategisch geplant sein, nur dann unterstützt sie die PR- und Marketingarbeit der Marke.

Facbeook-Kunden erwarten Interaktion

Die A.T. Kearney Studie bringt es ans Licht. Die Facebook-Fans verleihen ihren Erwartungen, mit ihren Marken zu interagieren, immer stärkeren Ausdruck. Und das ist doch auch das Wertvolle an Facebook, die direkte und unkomplizierte Art, mit den eigenen Kunden ins Gespräch zu kommen, von Ihnen Feedback zu Produkten, Aktionen abzuholen, um zukünftig die Portfoliostrategie besser auf deren Bedürfnisse auszurichten. Noch steht die Kommunikation über Facebook am Anfang und die Konsumenten sind positiv überrascht, wenn sie eine Rückmeldung vom Unternehmen erhalten. Aber zukünftig erwarten diese eine Rückmeldung, sonst wird aus zufriedenen Konsumenten und Empfehlern schnell ehemalige Kunden und Nörgler.

Was konkret kann Facebook für mein Unternehmen bewirken?

Allgemeine Vorteile für Marken/ Unternehmen:

  • -Verbesserung des Google Rankings: durch Nutzung von Schlüsselwörtern und  immer wieder neuem Content zur eigenen Marke
  • -Imageaufbau
  • -Sympathieaufbau und Bindung an Produkt (Angebote, Kooperationen, Verlosungen/ Aktionen)
  • -Erhöhung der Transparenz (offene Kommunikation)
  • -Stärkung des Vertrauens in Unternehmen
  • -Stärkung der Kundenbindung
  • -Emotionale Bindung der Kunden
  • -Geringer Kostenaufwand

Vorteile für den Vertrieb:

  • -Neukundengewinnung durch neue Medienansprache
  • -Erschließung neuer Zielgruppen
  • -direkte Vertrieb oder vertriebsunterstützende Maßnahmen wie Produktinformationen, die auf die Bereitstellung in Social Media optimiert werden (z.B. kurze Videos auf Youtube), Sonderkonditionen für Community-Mitglieder, spezielle Werbekampagnen etc.

Vorteile fürs Marketing

  • -Interaktion mit (potentiellen) Kunden – in direkten Dialog treten
  • -Wissen, was Nutzer wollen
  • -Nutzer bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einbeziehen (Nach einer BITKOM-Erhebung möchte bereits jeder fünfte Internet-Nutzer, nämlich 21%, online an der Produktentwicklung beteiligt werden.)
  • -Kunden zu Markenbotschaftern machen: Kundenempfehlungen generieren

Vorteile für den Service

  • -direkte Kontaktaufnahme über Twitter / Facebook, um über Lieferengpässe, neue Serviceleistungen etc. zu informieren
  • -Authentische und persönliche Ansprache
  • -Hohe Erreichbarkeit für Kunden (telefonisch, per Mail, in Social Media Kanälen) durch handfeste und wirksame Hilfe und Service
  • -Aktiver Service steigert Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
  • -Eröffnet Cross- und Upselling-Potenziale
  • -Öffentliche Sichtbarkeit eines Kundenservicekanals wirkt sich positiv auf Unternehmensimage aus

Weitere Ergebnisse und Inhalte der A.T. Kearney Studie hat Kress Report in einem Artikel veröffentlicht.