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Artikel-Schlagworte: „Usability“

Tipps für die benutzerfreundliche Webseite

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite zum Wohle Ihrer Kunden gestalten

Ihre Webseite ist das Herzstück Ihrer Öffentlichkeitsarbeit im digitalen Zeitalter. Mit Marketingbotschaften und -materialien lotsen Sie Ihre Kunden auf Ihre Seiten. Dort verweilen diese aber nur, wenn sie sich schnell orientieren und finden, was sie suchen. Gestalten Sie deshalb eine benutzerfreundliche Webseite (Usability).

barrierefreie und benutzerfreundliche Webseite

Benutzerfreundliche Webseiten sind der erste Schritt zu barrierefreien Seiten, auf denen sich z.B. verschiedene Schriftgrößen einstellen lassen.

Haben Sie sich aber auch schon einmal Gedanken zu barrierefreiem Zugang gemacht? Also zu Accessibility? In der aktuellen PRPraxis 21/2016 zeige ich Ihnen anhand von einfachen Beispielen, wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite nicht nur aufbauen, sondern auch für Senioren und Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich machen.

Die Fachbegriffe und was dahintersteckt

Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit – das beinhaltet den Aufbau, die Navigation und die Inhalte der Webseite. Kommen Ihre Besucher z.B. mit wenigen Klicks zu dem Punkt, der ihn auf Ihrer Seite interessiert? Findet er sich überhaupt auf der Seite zurecht? Wie kundenfreundlich Ihre Webseite ist, können Sie anhand unserer Checkliste beurteilen.

Accessibility bedeutet Barrierefreiheit – Webseiten, die barrierefrei gestaltet sind, richten sich an Menschen, die z.B. eingeschränkte Sehfähigkeiten besitzen und somit Webseiten schlecht bis gar nicht lesen können. Aber auch Senioren, die eine größere Schrift bevorzugen.

Ihre Vorteile für eine benutzerfreundliche Webseite:

Wer eine Webseite betreibt, möchte, dass diese nicht nur von Besuchern gefunden wird, sondern dass diese auch auf ihr verweilen, finden, was sie suchen und bestenfalls wiederkommen. Eine hohe Usability (benutzerfreundliche Webseite) bringt Ihnen

  • – mehr Besucher
  • – eine längere Verweildauer
  • – Vertrauen in Ihr Unternehmen
  • – höhere Kundenbindung und Kundenzufriedenheit
  • – und letztendlich erhöhten Umsatz
  • – ein besseres Ranking bei Google

aber auch Accessibility wird immer relevanter:

  • – unsere Gesellschaft wird immer älter, die Senioren nutzen immer häufiger das Internet für Informationen und die Suche
  • – sehbehinderte Menschen möchten auch die Freiheiten des Internets nutzen – und zwar ohne Hilfe durch andere

Wenn Ihre Webseite auch diese Zielgruppe anspricht, sollten Sie Ihren Auftritt barrierefrei gestalten. So erhöht sich Ihr Kundenstamm und Sie können weitere User an Ihr Unternehmen binden.

 

Wann ist Ihre Webseite benutzerfreundlich?

Klare Antwort: Wenn sich Ihre Besucher auf ihr zurechtfinden und sich sowohl an der Gestaltung als auch an den Inhalten erfreuen. Für eine benutzerfreundliche Webseite benötigen Sie aber nicht nur einen klaren Aufbau und Navigation, sondern auch attraktive Inhalte wie gute FAQs, spannende Artikel mit ansprechenden Fotos und aktuelle Technik wie mobiler Seitenaufbau und schnelle Ladezeiten.

Mein Tipp für Sie: Schauen Sie Ihre Webseite aus Sicht Ihrer Kunden an. Natürlich muss die Seite ansprechend sein – in Farbe und Design – aber letztendlich muss sie den Usern gefallen. Das heißt, legen Sie viel Wert auf die Inhalte, auf emotionale Ansprache, attraktive Bilderwelt und Nutzwertigkeit der angebotenen Formate wie FAQs, Datenblätter oder Materialkunde.

Lassen Sie drei unterschiedliche Kunden einen Usercheck auf Ihrer Seite durchführen. Geben Sie Ihnen dafür verschiedene Aufgaben, die diese „lösen“ sollen und lassen Sie sie ihre Erfahrungen in einem Formular schildern.

Accessibility: Wie können Sie Ihre Webseite barrierefrei gestalten?

Grundvoraussetzung für barrierefreie Webseiten ist die Usability. Nur, wenn Ihre Webseite benutzerfreunlich und technisch einwandfrei gestaltet ist, lassen sich auch barrierefreie Komponenten einbauen. Bundesbehörden und öffentliche Einrichtungen müssen ihre Webseiten bereits seit 2002 für alle zugänglich gestalten. Das ist in der Barrierefreie[n] InformationsTechnik-Verordnung (BITV) gesetzlich verankert. Auf der BITV-Seite finden Sie den kompletten Kriterienkatalog für barrierefreie Webseitengestaltung.

Diese beinhaltet u.a. folgende Richtlinien:

  • – Struktur und Informationen einer Webseite müssen auch von Nutzer/innen, die unterschiedliche Ausgabegeräte / assistive Technologien (z. B. Screenreader) nutzen, wahrnehmbar sein
  • – Webseite muss vollständig mit Tastatur bedienbar sein
  • – Verzicht auf blinkende, scrollende und sich bewegende Inhalte, die zu Aufmerksamkeitsproblemen führen können.
  • – lesefreundliche, größere Schrift, erhöhter Zeilenabstand.
  • – Verwendung leichter Sprache (klar, kurze Sätze, zielgruppenorientiert)
  • – starke Farbkontraste
  • – „hörbare“ Texte
  • – „lesbare“ Bilder, Audio- und Video-Inhalte

Eine benutzerfreundliche Webseite sollte im digitalen Zeitalter kein Nice-to-have sein, sondern Grundvoraussetzung für Ihren Internetauftritt. Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und gestalten Sie Ihr Webseite so, dass sie sich wohlfühlen, verweilen und wiederkommen. Das lässt Ihre benutzerfreundliche Website auch bei Google punkten. Das Gleiche gilt für Accessibility: Zeigen Sie Kompetenz in Kommunikation und Technik mit einer barrierefreien Website; so schließen Sie keinen aus, sondern erschließen sich einen neuen Kundenstamm und erreichen eine höhere Zufriedenheit.

Die ausführlichen Tipps zu “Die benutzerfreundliche Webseite” mit vielen anschaulichen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2016.

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