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Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Donnerstag, 4. Juli 2019

Das Glück am Arbeitsplatz – ein neuer Wert hält Einzug im Unternehmen

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Big Data – der Faktor Menschlichkeit entscheidet zukünftig noch stärker über Unternehmenserfolge. Stark und erfolgreich sind diejenigen, den den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und es schaffen, ein gemeinsames Werteband zu knüpfen. Wie Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück funktioniert.

Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Erfolgsfaktor Mensch – nutzen Sie den Faktor Glück für eine moderne Wertebildung im Unternehmen. © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Menschen wollen gemeinsam etwas erreichen. Immer weniger geht es bei der Wahl des Arbeitgebers darum, eine bestimmte Position innezuhaben oder ein hohes Gehalt zu bekommen – das bestätigt auch der jährliche Glücksatlas der Deutschen Post. Menschen sind umso zufriedener, je mehr sie sich für soziale oder ökologische Belange einsetzen. Knapp drei Viertel haben das Gefühl, ihr persönliches Engagement bereichere ihr eigenes Leben. Das, was Menschen also suchen, ist eine gemeinsame Aufgabe, die sie glücklich macht. Der Faktor Glück wird zum Wettbewerbsvorteil.

Der Auftrag an Unternehmen – Glücksgefühle aktiv angehen

Übertragen wir nun die Lebenszufriedenheit auf die Arbeitswelt, ergibt sich daraus ein klarer Auftrag an Unternehmen: Gestalten Sie den Wandel aktiv mit und geben Sie persönlichem Engagement Raum. Das spielt bei der individuellen Zufriedenheit eine immer wichtigere Rolle. Mitarbeiter suchen neben persönlicher Selbstverwirklichung und Anerkennung aber auch eine emotionale Bindung und Sicherheit. Dieses subjektive Wohlempfinden – das Glück – lässt sich auch in Ihrem Unternehmen implementieren, steuern und letztendlich messen.

Ihre Schritte zur Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Glück ist mehr als eine Empfindung, es macht Mitarbeiter kreativ und produktiv – der Grundstein für unternehmerischen Erfolg. Verankern Sie also den Wert Glück in ihre Unternehmenskultur. Das gelingt jedoch nur, wenn Sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter, aber auch Kunden und Geschäftspartner zur Chefsache erklären.

Implementieren Sie eine neue Jobfunktion, den Chief Happiness Officer (CHO). Aufgabe des Happiness-Beauftragten ist es, den Glückslevel der Mitarbeiter zu messen und die Arbeitsumgebung sowie die Unternehmenskultur so anzupassen, dass Platz für die Variable Menschlichkeit bleibt. Immer im engen Kontakt mit der Geschäftsleitung.

Das Instrument des CHO ist die Happiness-Scorecard der Mitarbeiter-Perspektive – entwickelt von der Glücksberaterin Ann-Kathrin Sträßer in ihrem Buch Die Happiness-Strategie. Anhand dieser setzen Sie sich als Unternehmen Ziele, wie Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter erhöhen, mit welchen Strategien und mit welchen Kennzahlen Sie letztendlich die Erreichung Ihres Ziels messen.

Ohne die Einbeziehung der Mitarbeiter in die neue Wertekultur funktioniert die Implementierung von Glück aber nicht.

Entwickeln Sie einen Fragebogen, um herauszufinden, wo Glücksverhinderer in ihrem Unternehmen sitzen. Dieser sollte auch ein Bild zeichnen, wie motiviert und engagiert Mitarbeiter während der Arbeit sind. Fragen Sie ab, wie glücklich die Mitarbeiter generell fühlen, ob sie sich angenommen und gelobt fühlen.

Führen Sie Workshops zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit ihrer Mitarbeiter durch. Denn mit offener Kommunikation fängt Zufriedenheit an.

Bieten Sie Stunden für Achtsamkeitsübungen, Yoga oder Autogenes Training an, um die Work-Life-Balance bereits im Unternehmen zu implementieren.

Lassen Sie den persönlichen Dialog in Ihrem Unternehmen stärker aufleben. Mitarbeitergespräche fokussiert auf die Person nicht Funktion des Mitarbeiters zeigen sich hierbei als zentrale Maßnahme. Die Führungskraft sollte im Gespräch auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, den Leistungen des Mitarbeiters Anerkennung zollen, um ihn für neue Aufgaben zu motivieren.

Setzen Sie auch für die Mitarbeiter eine persönliche Happiness Scorecard ein, die Sie ihnen bei einer Schulung erläutern und überreichen. Genauso wie das Unternehmen die verschiedenen Glücksfaktoren im Blick behalten muss, sollten dies auch die Mitarbeiter. Sie hilft ihnen, ihren individuellen Happiness-Score und die Aktivitäten der einzelnen Glücksfaktoren zu steuern.

So bleibt das Glück im Unternehmen

Nachhaltigkeit ist dabei die Basis, damit der Glückswert im Unternehmen steigt und bleibt. Das bedeutet, alle Maßnahmen, die Sie implementieren sowie die Happiness Scorecard müssen ständig überprüft werden. Nutzen Sie zudem Ihre Kommunikationskanäle, um das Glück im Unternehmen festzuhalten.

Nutzen Sie Digital Signage? Dann veröffentlichen Sie dort einmal im Monat den Glücksindex. Auch auf Betriebsversammlungen, Mitarbeiterversammlungen können Sie über den aktuellen Stand informieren. Und Maßnahmen erötern, die den Index erneut erhöhen könnten.

Machen Sie die Happiness-Scorecard des Mitarbeiters zum Inhalt des Mitarbeitergesprächs. Schauen Sie sich die aktuellen Glückswerte an und überlegen gemeinsam, ob und wie man diese verbessern könnte – was der Mitarbeiter für seine zufriedenheit noch benötigt.

Führen Sie in Ihrer Mitarbeiterzeitschrift, im Intranet eine Rubrik „Happiness is everywhere“ ein und veröffentlichen Sie dort regelmäßig News zu „Glücks“themen aus Ihrem Unternehmen.

Lassen Sie Mitarbeiter mit Ideen zu Wort kommen, wie sie privat ihr Glück gefunden haben, wie sie es schaffen, glücklich zu leben und wie sich diese Tipps auf die Zusammenarbeit übertragen lassen.

Fazit Wertebildung im Unternehmen

Mitarbeiter wollen nicht nur für ihre Arbeit bezahlt werden, sondern auch Sinn und Erfüllung in ihrer Aufgabe sehen. Sind die Mitarbeiter glücklich, ist das Unternehmen erfolgreich. Glück lässt sich als messbaren Wert im Unternehmen implementieren und steuern – durch einen Chief Happiness Officer. Dieser überprüft über eine Happiness-Scorecard, mit welchen Maßnahmen sich der Glücksindex im Unternehmen hoch halten lässt.

Vertiefende Tipps, Beispiele aus der Praxis und die Happiness Scorecard für Mitarbeiter, aus Die Happiness-Strategie von Ann-Kathrin Sträßer finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 14/2019.

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