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Artikel-Schlagworte: „Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern“

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern – Teil 2

Donnerstag, 8. Februar 2018

Für welche Kreativaufgaben macht es Sinn die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zu suchen?

Knappe Budgets und Zeitmangel lassen manchmal PR-Stilblüten entstehen, die sich mittelfristig negativ auf Ihr Unternehmensimage auswirken. Versuchen Sie sich bei der Öffentlichkeitsarbeit immer den externen Blick auf Ihre Produkte und Services zu erhalten. Und die Professionalität Ihrer Arbeit immer an erster Stelle zu stellen. Dazu gehört auch das knapp bemessene Budget in die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zu stecken, wenn nötig.

Kreative Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Wägen Sie ab, welches PR-Budget Sie in die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern stecken © Foto Harry Hautumm, pixelio.de

Lesen Sie im Blogbeitrag, warum es Sinn macht, die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zu suchen und welche Aufgaben Sie selbst intensivieren sollten.

Eine teure Digitalkamera im Unternehmen ersetzt keinen Profi-Fotografen

Das Argument Ihrer Geschäftsleitung: Wir haben doch eine teure Digitalkamera, da können wir die Fotos doch prima selbst machen, sollten Sie sofort entkräften. Es gibt durchaus in der Internen Kommunikation die Berechtigung, selbst zu fotografieren. Für jedes Abteilungsbild oder Porträt, das in die Mitarbeiterzeitung kommen soll, einen Profi-Fotograf zu engagieren, wird teuer. Greifen Sie also gerne auf Ihre Digitalkamera zurück und lassen Sie sich Tipps vom Profi geben, z.B. innerhalb eines Privatworkshops. Aber sobald Sie für die externe Kommunikation Standortbilder, Porträts oder Shake-Hands benötigen, braucht es einen Profi, der nicht nur die Kamera zu bedienen weiß, sondern auch die Räumlichkeiten richtig ausleuchtet.

Halten Sie sich von Stockfotos weitestgehend fern

Natürlich ist es verlockend und einfach, für das Bildmaterial zu Ihrem Fachartikel oder Pressethema kurz auf Fotolia zu recherchieren und Fotos zu kaufen. Doch authentisch ist das nicht und die Vorgehensweise zahlt auch nicht auf Ihre Marke ein. Nutzen Sie für Ihre Flyer, den Geschäftsbericht oder auch Plakate möglichst Ihre Mitarbeiter als Protagonisten und Ihr Ambiente. Das stärkt nicht nur die Identifikation mit Ihrem Unternehmen – auch bei den Mitarbeitern –, sondern macht Sie auch rechtlich zum alleinigen Nutzer der Bilder – egal für welche Medien.

Investieren Sie in einen Visagisten bei Porträt-Shootings

Sie möchten ein hochwertiges Porträt-Foto für eine Plakataktion aber nur den Fotografen zahlen? Damit das Foto auf einer Plakatgröße von 2×1 m funktioniert, braucht es für die Maske einen professionellen Visagisten. Dieser legt Ihrem Porträtierten das passende Make-up für ein Close-up auf. Ihr zusätzliches Honorar ist also gut investiert. Denn auch Photoshop hat bei der Bildbearbeitung seine Grenzen.

Vermeiden Sie Marketingsfloskeln in Pressemeldungen und Fachartikeln

In Ihrem Unternehmen sind Sie für Marketing und Kommunikation zuständig. Gerade im Bereich Text verwischen die beiden Gattungen häufig. Für Fachartikel, Statements und Pressemeldungen haben Sie einen externen Texter engagiert. Bei der Freigabeprozedur vermischen Sie nun journalistische Schreibe mit Marketingfloskeln, weil Ihre Unternehmensleitung spezielle Satzbausteine auch in den Fachtexten haben möchte. Vertrauen Sie auf das journalistische Wissen Ihres freien Texters – er ist neutraler Betrachter Ihrer Produkte und Themen und bereitet diese so auf, dass Redaktionen anbeißen. Und er schreibt aus Sicht der Zielgruppe, nicht mit der Unternehmensbrille – wie Sie dies bereits tun würden.

Arbeiten Sie an Ihren Beziehungen zu Redaktionen

Die Onlineseite eines Fachmediums hat Ihren Fachartikel veröffentlicht und im Abspann auf Ihre Internetseite verwiesen sowie ein Kurzporträt Ihres Fachexperten veröffentlicht. Sie wünschen sich nun aber noch eine direkte Verlinkung im Text auf Ihr Produkt. Zusätzliche Forderungen sind nicht angebracht. Freuen Sie sich über die schöne Veröffentlichung und verbreiten die Veröffentlichung inklusive Produktlink lieber über Ihre Kommunikationskanäle. Vielleicht passt die direkte Verlinkung auf Ihr Produkt bei einem der nächsten Veröffentlichungen besser.

Meine Fazit zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Gerade im kreativen Bereich meint jeder mitreden zu können und es selbst in die Hand zu nehmen. Darunter leider die Professionalität. Die Leser, Kunden lesen, sehen, spüren das. Sparen Sie auch bei knappen PR-Budgets nicht an Qualität und setzen Sie dort auf die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, wo Ihr fachliches Handwerk aufhört. Konzentrieren Sie sich dafür intensiver um den Bereich, der zu Ihrem Fachgebiet gehört, z.B. um das Beziehungsmanagement mit den Medien.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Montag, 5. Februar 2018

Beachten Sie unbedingt die Dos und Don’ts in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Ein Foto-Shooting, die Gestaltung von Infografiken, die Konzeption von Flyern oder die Planung und Organisation von Messeauftritten – fallweise sind Sie auf externe Dienstleister und Agenturen angewiesen. Das klappt nicht immer ganz reibungslos, denn natürlich haben die externen Kreativen einen anderen Blick auf das Unternehmen und die Produkte als Sie. Erfahren Sie im Blogbeitrag, worauf es ankommt.

Kreative Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Damit die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern reibungslos verläuft, sollten Sie ein paar Dinge beachten. © Foto Harry Hautumm, pixelio.de

Orientieren Sie sich am besten an den folgenden Tipps, dann klappt es auch in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleister.

Besprechen Sie vor Auftragsvergabe Kennzahlen zur Erfolgsmessung

Projekt-Controlling ist aufwendig und zeitintensiv. Seien Sie so fair und lassen Sie sich dieses im Auftrag von der Agentur budgetieren. Überlegen Sie gemeinsam, welche Evaluationsmethoden sinnvoll sind, um die geleistete Arbeit zu messen. Setzen Sie klare Kennzahlen in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, z.B. Anzahl der Veröffentlichungen, Reichweite des Mediums, direkte Verkaufszahlen, Teilnehmer beim Gewinnspiel etc. Überlegen Sie auch, mit welchen Erfolgsgrößen Sie letztendlich die Geschäftsleitung bei Ihrer Kommunikationspräsentation vom Wert der jeweiligen Maßnahme überzeugen.

Klären Sie in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern den zeitlichen Betreuungsrahmen ab

Machen Sie sich klar, externe Dienstleister haben mehr als einen Auftraggeber. Das bedeutet für Sie, haben Sie Geduld und stellen Sie sich auch auf eine längere Wartezeit bei der Beantwortung und Erfüllung Ihrer Wünsche ein. Jederzeit und sofort erreichbar sein, gelingt den wenigsten Agenturen. Wenn Sie eine Sonderbehandlung bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wünschen, müssen Sie diese monetarisieren und in Ihren Vertragsverhandlungen festlegen. Angemessene Zeitrahmen zur Beantwortung Ihrer Mails liegen bei 6-8 Stunden, auch im Smartphone-Zeitalter.

Legen Sie vertraglich unbedingt die Nutzungsrechte fest

Sie haben jahrelang mit einem Grafiker zusammengearbeitet, nun lösen Sie den Vertrag auf und bestehen auf den Druckvorlagen für Webdesign, Flyer und Plakaten. Dazu haben Sie kein Recht, denn Urheber ist der Grafiker, haben Sie die Übertragung von Rohdaten (Bilder, Layout etc.) nicht im Vorfeld schriftlich vereinbart, sind diese für Sie verloren. Halten Sie immer im Vertrag fest, in welcher Form Sie die Kreativleistung zukünftig nutzen möchten und welche Vorlagen Sie dafür benötigen.

Halten Sie Honorarzahlungen mit externen Dienstleistern ein

Die Layoutvorschläge des Grafikers gefallen ihnen nicht, die Bilder des Fotografen entsprechen nicht ihren Wunschvorgaben, am Text mussten Sie viel Korrigieren. Alles keine Gründe, das vereinbarte Honorar nicht zu zahlen. Grundsätzlich gilt bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, geschuldet ist das, was Sie mit dem Kreativen vertraglich vereinbart haben, nicht das, was Sie sich als Auftraggeber vorgestellt haben.

Der Schlüssel zum erfolgreichen Miteinander

A und O für eine konfliktfreie und damit erfolgreiche Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern ist das Briefing. Und zwar bis ins kleinste Detail. Anregungen hierzu finden Sie in unserer Checkliste. Es ist sehr wichtig, dass Sie offen mit dem Dienstleister über ihre Wünsche und Ziele der Kreativleistung sprechen. Stellen Sie ihm dabei umfassende Informationen über Ihr Unternehnen, Ihre Werte und das Corporate Design zur Verfügung. Nutzen Sie außerdem nach ersten Entwürfen ein Rebriefing, um aufgetretene Mißstände – wie eben ein Textstil, der nicht Ihren Image entspricht oder ein Layoutvorschlag, der sich nicht technisch umsetzen lässt, beim zweiten Entwurf entgegenzuwirken.

Meine Meinung zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Konflikte mit externen Dienstleistern müssen nicht sein. Sie vergiften nur die gute Zusammenarbeit und rücken Ihr Unternehmen in ein schlechtes Licht. Um eine reibungslose und erfolgsorientierte Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zu garantieren, benötigen Sie ein detailliertes Briefing-Gespräch. Nutzen Sie dazu eine Checkliste, um kein wichtigstes Detail zu übersehen. Kommunizieren Sie außerdem regelmäßig mit der Agentur, so lassen sich Konflikte frühzeitig aus dem Weg räumen.

Den ausführlichen Artikel und eine Checkliste finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 3/2018.

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