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Das Internet-Manifest

Neuigkeiten verbreiten sich heute über das Internet und die Social Media Plattformen wie ein Feuer. Derzeit geht ein Internet-Manifest herum, das unter anderem Mario Sixtus ins Leben gerufen. 15 einflussreiche Journalisten, Blogger und Online-Experten erklären in  17 Thesen, wie Journalismus heute funktioniert. Am Ende des Manifests können sich alle eintragen, die ihm zustimmen. Oder Kommentare hinterlassen.

Außer Frage steht, dass das Internet unsere Wahrnehmung, unseren Informationsfluss und unsere Kommunikation verändert hat und weiterhin verändern wird. Statistiken zeigen, dass Twitter, Facebook & Co sich täglich neuer Nutzer erfreuen und die Welt für viele von uns kleiner geworden ist. Wir haben nun nicht mehr nur die Printmedien oder das Fernsehen, die uns aufklären, sondern Privatleute, die im Internet ihre Meinungen zum Besten geben, abseits jedes journalistischen Gedankenguts und Arbeitsweise. Diese aktiven Nutzer werden je nach Bekanntheitsgrad zu Meinungsbildnern, die nicht unterschätzt werden sollten. Zu behaupten (Behauptung 4), die Freiheit des Internets sei unantastbar und Internet-Zugangssperren dürfe es nicht geben, birgt aber in meinen Augen eine Gefahr. Denn nicht jeder  Internetnutzer, der Informationen, Bilder Videos aufs Netz stellt hat, sich wie die Journalisten oder Blogger ethischen Grundsätzen (Pressekodex) verschrieben. Jedoch sollte sich der Journalist von heute durchaus die Frage stellen, wie er seine aktuellen Themen aufbereitet und wie er mit den Internetnutzern 2.0 kommuniziert.  Wie so oft im Netz, ist es als Leser wichtig, sich seine eigene Meinung zum Internet-Manifest zu bilden.

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