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Recherchedienste – PR-Instrument 2016

Recherchedienste wie Responsesource bringen Journalistenanfragen und Unternehmerexpertise zusammen

Kennen Sie Recherchedienste? In England ist diese Art der Pressearbeit schon Alltag. Bei uns lernen Journalisten und Unternehmen nun auch diese Form der wertvollen Zusammenarbeit kennen. Bisher steckt das Angebot noch in den Kinderschuhen, und es gibt nur wenige Anbieter. Aber es lohnt sich gerade für Spezialisten, Recherchedienste als PR-Tool zu nutzen.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenBei Recherchediensten geht es nicht darum, Ihre Pressemeldungen unterzubringen, dafür gibt es Presseportale. Im Gegenteil: Sie präsentieren sich als Spezialist mit exklusiven Inhalten. Und der Journalist erhält Zugang zu Ihrem Wissen anstatt bereits bekannte Fakten aus den Suchmaschinen aufzubereiten. ResponseSource ist ein solcher Recherchedienst. Er unterstützt Journalisten und Redaktionen sinnvoll bei ihrer Recherchearbeit. Unternehmen stellen sich als Interviewpartner zur Verfügung mit ihrem Wissen und aktuellen Studien, Journalisten erhalten Zugang für ihr Thema entsprechende Interviewpartner. Anders als bei der Pressearbeit bieten nicht Sie Themen den Redaktionen an, sondern diese sind auf der Suche nach Ansprechpartnern für ihre Themen.

Vorteile Journalisten

  • – exklusive Kontakte und Statements zu/ von Fachexperten
  • – tiefere Einblicke in Themen, zu denen sie bisher wenig Erfahrung gesammelt haben
  • – auch unter Zeitdruck schnelle Antworten zu Spezialthemen
  • Rechercheaufwand verringert sich um ein Vielfaches.

Vorteile Unternehmen

  • – Kontakt zu Journalisten, mit denen sie bisher nicht zusammengearbeitet haben
  • – Folgeanfragen von Journalisten
  • – Attraktive Presseveröffentlichungen
  • – platzieren sich als Fachexperte

PR-Büro Berlin und ProMasters sind von Recherchedienste wie ResponseSource überzeugt
Das PR-Büro Berlin von Claudia Burkhardt hat sich erst im Sommer für den Recherchedienst ResponseSource entschieden. Der Suchmaschinenspezialist Michael Kohlfürst, ProMasters nutzt die Recherchedienste bereits seit zwei Jahren und hat auch den Vergleich mit dem englischsprachigen Anbieter helpareporter.com (HARO). Für Agenturchefin Claudia Burkhardt ist ResponseSource ein gut gemachte, ergänzendes Dialogtool, mit dem sie ohne großen Aufwand Pressearbeit betreiben kann. Kohlfürst schätzt den Kontakt zu deutschsprachigen Journalisten. Zudem sind dank besserer Filterfunktionen bei ResponseSource im Gegensatz zu HARO die Anfragen überschaubarer und passgenauer.

Ganz klar kann der Service nur ein Ergänzungstool sein. Proaktive Pressearbeit lässt sich dadurch nicht ersetzen. Doch haben sich für Burkhardt und ihre Kunden bereits einige attraktive Redaktionsgespräche ergeben. Für Kohlfürst sind die Recherchedienste eindeutig ein Kanal, seine Bekanntheit bei Journalisten auszubauen. Er erreicht Redaktionen, die bei ihren Themenrecherchen bisher an seinen Fachbereich nicht gedacht haben.

Tipp von Kohlfürst: Querdenken! Sein Unternehmen erhält auf den ersten Blick für sein Spezialgebiet irrelevante Anfragen, setzt er sich aber mit dem Thema auseinander, kann er wiederum dem Journalisten eine neue Perspektive und Ergänzung für dessen Anfrage liefern.

Ideal sind die Recherchedienste für Unternehmen, die Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet sind. Noch sind die Rechercheplattformen nicht in den Köpfen der meisten Journalisten angekommen, aber wie die Anfragen mehren sich, so meine Nachfrage bei den Unternehmen.

Den ausführlichen Artikel mit Beispielen und Anbietervergleichen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2016.

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