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Twittern gehört zum Geschäft

Twittern ist nun auch in Deutschland in aller Munde. Selbst die großen Wirtschaft- und Tageszeitungen berichten kontinuierlich über Twitter. Die im Dezember eingeführte Echtzeit-Suche bringt zusätzliche Nutzer auf die Plattform. Im Februar 2010 waren über 200.000 Deutsche auf Twitter aktiv. Jeden Tag kommen neue – auch die Unternehmen entdecken endlich die Möglichkeiten dieser Social Media Plattform. Als PR-Beraterin ist es mir jedoch nicht nur wichtig zu wissen, wie ich Twitter für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen kann, sondern was mir auch die Benutzung von Twitter erleichtert.

Twitter verändert sich ständig, nicht nur das Nutzerverhalten, sondern auch die Benutzung wird immer attraktiver. Es gibt bereits unzählige Twitter-Tools, doch nicht jedes lohnt sich. Manche sind einfach auch nur nette Gadgets.In einem interessanten Blogbeitrag habe ich vor Kurzem ein Twitter-Tool entdeckt, das ich aber gleich ausprobieren musste: Untweeps. Man gibt einfach seinen Twitter-Namen ein und erhält alle Follower aufgelistet, die in den letzten Monaten nicht mehr aktiv am Twitter-Leben teilgenommen haben. Da war ich doch sehr gespannt… Und erstaunt, darunter auch Firmen zu finden, die sich gerade Twitter auf ihre Beratungsfahne geschrieben haben. Was hält sie vom Twittern ab? Ich kann durchaus verstehen, dass einige Privatpersonen oder Selbständige Twitter ausprobieren wollten, um zu sehen, ob man neben interessanten Menschen auch noch Geschäft generieren kann. Irgendwann ist man jedoch Twitter-müde, weil es nicht den erwünschten Erfolg bringt bzw. Twitter doch auch Zeit kostet. Aber gerade Unternehmen, die bereits einen Kundenstamm besitzen und Twitter als zusätzliches Sprach- medium nutzen, sollten doch genug Kapazitäten und Themen haben, um ihren Twitter-Auftritt am Leben zu halten.

Es gibt genug Gründe, Twitter als Unternehmen zu nutzen:

Kundenzufriedenheit/ -bindung
–       Wissen, was die Kunden wollen/ wünschen
–       Probleme und Beschwerden bearbeiten
–       Falschinformationen korrigieren

Netzwerken
–       Unternehmensrelevante Tweets analysieren und Ideen ableiten
–       Kooperationen erschließen

PR/ Marketing
–       Unternehmen bekannt machen und positionieren
–       Follower unterhalten und informieren
–       „Menschlichkeit zeigen“
–       Einbindung in Social Media Kampagnen
–       Positive Wirkung auf Suchmaschinenplatzierung
–       Aktionen z.B. mit Twitter Coupons initiieren
–       Informieren nicht nur verkaufen
–       Informativen Mehrwert schaffen
–       Anderen Unternehmen „folgen“ (auch zur Wettbewerbsbeobachtung)

Und daraus ergibt sich wieder eine Vielzahl an Themen, die man über Twitter transportieren kann. Machen Sie sich einen Themenplan zu allen unternehmensrelevanten Themen, auch kleinen, die ansonsten keine Plattform bieten. Sie haben bereits einen Blog und Facebook-Fanpage – dann twittern Sie alles, was sich auf ihren beiden Social Media-Plattformen tut. Treten Sie in Kontakt mit Ihren Followern/ Kunden, nutzen Sie Twitter für Umfragen bzw. twittern Sie die Ergebnisse ihrer letzten Umfrage unter ihren Kunden. Sie sehen, Twitter können Sie leicht als News- und Meinungsportal einsetzen.

Vielleicht überzeugt Sie zusätzlich der Artikel von Anita Zielina über die Nutzung von Twitter im Journalismus. Was für Journalisten gut ist, sollte für Unternehmen nicht schlecht sein. Oder?

Zudem gibt es viele Twitter-Tools, die Unternehmen bei ihrem Twitter-Auftritt unterstützen. Packen Sie es an. Oder: Geben Sie Twitter noch eine zweite Chance!

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