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Artikel-Schlagworte: „Flüchtlingsfamilien“

Sorgen vergessen machen mit Musik – mini.musik Konzert für Flüchtlinge

Montag, 19. Januar 2015

mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. veranstaltet ein weltumspannendes Jazzkonzert für Flüchtlingsfamilien der Bayernkaserne am 30. Januar 2015 in der Hoffnungskirche, München-Freimann

Normalerweise bringt mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. Münchner Kindern und Familien klassische Musik und ihre großen Werke näher. Am 30. Januar 2015 spielen die mini.Musiker vor einem ganz besonderen Publikum: Flüchlingsfamilien der Bayernkaserne. Ein Familienkonzert für Flüchlingsfamilien zu veranstalten, ist eine Herzensangelegenheit der mini.musik Gründerin und Moderatorin Uta Sailer. Und was würde besser passen als die Musik der Freiheit, der Jazz. „Matze mit der blauen Tatze“ ist eine Reise um die Welt auf der Suche nach einem besonderen Schatz, nämlich Freunden! Gemeinsam möchten Uta Sailer und ihre mini.Musiker die fesselnde Kraft der Jazz-Musik die kleinen und großen Zuhörer spüren lassen.

Flüchtlingskonzert von mini.musikVor zwei Jahren begeisterte „Matze mit der blauen Tatze“ die Münchner Familien. Am 30. Januar 2015 möchte mini.musik e.V. mit seinem Konzert den Flüchtlingsfamilien aus der Bayernkaserne ihre Not und Sorgen für kurze Zeit vergessen machen. Zu sehen bekommen die Familien eine vereinfachte Version des beliebten Jazz-Konzerts „Matze mit der blauen Tatze“ – übersetzt in drei Sprachen.

Die Idee/ der Antrieb von mini.musik, speziell Uta Sailer

Es soll kein politisches Statement werden, das Familienkonzert, sondern ein Herzensanliegen, Flüchtlingsfamilien ein Stück Freude zu vermitteln. Damit sie für kurze Zeit ihre Ängste und Sorgen vergessen können, um einfach nur Familie zu sein und gemeinsam etwas Schönes zu genießen.

Musik ist weltumspannend, grenzüberschreitend, kennt keine Sprachbarrieren – gerade die Musik des Jazz ist eine Musik der Freiheit. Die bekannten Musikstücke, die in „Matze mit der blauen Tatze“ vorkommen, vermitteln vor allem ein Gefühl der Freude und Leichtigkeit und sie laden Menschen aller Kulturkreise zum mitgrooven ein.

Wir in Deutschland sind gesegnet von unserem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Reichtum, gesegnet, in einem friedlichen Land zu leben und sollten daher den Menschen helfen, die schreckliches Leid erlebt haben und sich nur noch durch Flucht aus ihrer Heimat zu helfen wussten“, so Uta Sailer zu ihrem Antrieb, ein Konzert für Flüchtlingsfamilien zu veranstalten.

Uta Sailer – und damit spricht sie für das gesamte mini.musik-Team – sieht es als Aufgabe eines jeden Menschen an, dass er denen hilft, die weniger haben als wir in Deutschland. Und gleichzeitig sollten wir uns stets bewusst halten, wie gut wir es hier in unserer Heimat haben.

Warum gerade ein Konzert den Flüchtlingsfamilien gut tut/ was Musik bewirken kann

mini.musik erlebt in jedem Konzert, dass Musik große Freude und Begeisterung bei Kindern und Eltern auslöst. Selbst Musik zu hören, sich dazu zu bewegen, eigene Töne zu machen, zu singen etc. eröffnet neue Räume, lässt Schmerzhaftes vergessen, verbindet Menschen über alle kulturellen, religiösen Unterschiede hinweg; sie führt in einem gemeinschaftlichen Erleben zueinander.

mini.musik möchte den Familien Freude schenken und den Impuls setzen, trotz ihrer unsicheren Situation selbst Musik zu machen. Hürden, das Flüchtlingskonzert zu initiieren, gab es keine. Die Innere Mission war sofort offen und organisierte dem Münchner Verein die Möglichkeit, die Freimanner Hoffnungskirche als Konzertsaal zu nutzen.

Sprachbarrieren überwindet mini.musik beim Konzert durch Übersetzer in voraussichtlich drei Sprachen (welche benötigt werden, entscheidet sich recht kurzfristig). Um die Familien „abzuholen“ gibt es eine eigens für dieses Konzert entwickelte Version von „Matze mit der blauen Tatze“ mit einer gekürzten und einfacheren Moderation, die unproblematisch übersetzt werden kann.

Die Geschichte „Matze mit der blauen Tatze“

Matze ist ein Kater mit einer blauen Tatze. Er ist also anders als die anderen Katzen und wird dadurch oft gehänselt. Eines Tages hört er eine Stimme, die ihm sagt, er solle sich auf die Suche nach einem Schatz machen. Auf seiner Reise merkt er, dass seine blaue Tatze zaubern kann. Mit ihrer Hilfe findet er viele Freunde auf der ganzen Welt: Swinguru aus Australien, den Bossabär aus Brasilien, Leo Lässig aus Afrika, den Affen Nicolo von der Affeninsel. Und der Schatz ist nicht aus Gold, sondern macht Töne: laute, leise, bunte, schöne.

Am 30. Januar 2015 reisen die Familien aus der Bayernkaserne mit dem Kater „Matze mit der blauen Tatze“ durch die Jazzwelt und erspüren beim Mitsingen, Mitswingen und Mitschnippen gemeinsam mit der BR Klassik Moderatorin Uta Sailer und ihrem Kollegen Alex Naumann die fesselnde Kraft des Rhythmus.

Mit Saxophon (Tom Reinbrecht), Gitarre (Alexander Naumann), Violine (Ulrich Möller-Arnsberg), Schlagzeug (Stephan Staudt) und Kontrabass (Niki Reichel) bringt mini.musik den Jazz zu den Familien.

Das Konzept zu „Matze mit der blauen Tatze“ entstand in einer Gemeinschaftsarbeit von Uta Sailer, Mitgründerin von mini.musik und BR-Moderatorin und ihrem BR-Klassik Kollegen Alexander Naumann. Für die Flüchtlingsfamilien haben sich die beiden nochmals zusammengesetzt und eine vereinfachte Geschichte entworfen, um alle Familien auch wirklich mitzunehmen.

Vor zwei Jahren hatte das Familienkonzert im Gasteig Premiere, im Mai 2014 erschien eine CD zu Matzes Abenteuer und letzten Dezember gab es ein Wiedersehen mit Matze und seiner Combo bei „Swing and sing – Weihnachten mit Matze“ im Gasteig.